NFL 2026-1-4064 – Funkausfall unter IFR: Neue deutsche Verfahren seit Oktober 2026

Seit dem 1. Oktober 2026 gelten in Deutschland aktualisierte Verfahren für den Ausfall der Funkverbindung. Die neue Bekanntmachung des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung ergänzt die europaweit geltenden Regeln aus SERA.14083 und ersetzt die bisherige NfL 2026-1-3969. Für IFR-Piloten besonders wichtig sind konkrete Vorgaben für Transitions, RNAV-STARs und mehrere große deutsche Flughäfen. Neben dem bekannten Squawk 7600 gewinnt außerdem der neue Code 7601 an Bedeutung: Er signalisiert, dass ein IFR-Pilot nach einem

3. Oktober 2026

NFL 2026-1-4054 – Sichtanflug nach IFR: Neue Regeln für Visual Approaches in Deutschland

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hat die deutschen Voraussetzungen für Sichtanflüge nach Instrumentenflugregeln neu veröffentlicht. Ein Visual Approach bleibt ein IFR-Flug, bei dem Teile oder das gesamte veröffentlichte Instrumentenanflugverfahren nicht geflogen werden. Entscheidend ist dabei ein Wechsel der Verantwortlichkeiten: Nach Erteilung der Freigabe trägt der Pilot die Verantwortung für die Hindernisfreiheit, während ATC grundsätzlich weiterhin für die Staffelung zu anderem Verkehr sorgt. Die neue Bekanntmachung regelt außerdem Visual Approaches nach Radarführung,

3. Oktober 2026

NFL 2026-1-4053 – IFR-Slots in Deutschland: Neue Bekanntmachung zu ATFCM-Verfahren

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hat die deutschen Regeln zum Air Traffic Flow and Capacity Management, kurz ATFCM, neu veröffentlicht. Die Bekanntmachung NfL 2026-1-4053 ersetzt die bisherige Regelung aus dem Jahr 2019 und beschreibt, wie EUROCONTROL Network Manager und DFS Verkehrsströme steuern, wenn die Nachfrage die verfügbare Kapazität von Lufträumen oder Flughäfen übersteigt. Für IFR-Piloten besonders relevant sind die Regeln zu Flugplanabgabe, CTOT-Slots, kurzfristigen Slot-Änderungen, Reroutings und möglichen Flight Suspensions. Wer

3. Oktober 2026

Österreich bereitet Umstellung auf neues ACR-PCR-System vor

Österreich bereitet die Einführung des neuen ICAO-Verfahrens zur Bewertung der Tragfähigkeit von Flugplatzbefestigungen vor. Das bisherige ACN-PCN-System wird dabei durch ACR-PCR ersetzt. Ziel ist eine präzisere Bewertung der Belastung, die einzelne Luftfahrzeuge auf Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder ausüben. Für mehrere große österreichische Flughäfen liegen bereits PCR-Werte vor, darunter Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg. Der konkrete Einführungstermin in Österreich ist allerdings noch nicht veröffentlicht. Für Piloten kleiner

3. Oktober 2026

MOSAIC erweitert die Sport-Pilot-Ausbildung in den USA deutlich

Die FAA hat die Ausbildung und die Rechte des US Sport Pilot Certificate an die neuen MOSAIC-Regeln angepasst. Die bisherige enge Bindung an klassische zweisitzige Light Sport Aircraft mit niedriger Gewichtsgrenze ist damit weitgehend Geschichte. Künftig können Sport Pilots auch viele größere und leistungsfähigere Flugzeuge fliegen und darauf ausgebildet werden – darunter unter bestimmten Voraussetzungen auch viersitzige Muster wie die Cessna 172 oder zahlreiche Piper-PA-28-Varianten. Gleichzeitig bleiben die Ausbildungsanforderungen mit

3. Oktober 2026

NFL 2026-1-4039 – Herabgesetzte Pistenstaffelung: Neue DFS-Regeln ab Oktober 2026

Die DFS aktualisiert zum 1. Oktober 2026 die Regeln für die sogenannte herabgesetzte Pistenstaffelung. Das Verfahren erlaubt es Fluglotsen an ausgewählten deutschen Verkehrsflughäfen, einem nachfolgenden Luftfahrzeug eine Landung oder einen Start freizugeben, obwohl sich ein anderes Flugzeug noch auf derselben Piste befindet oder diese gerade verlassen beziehungsweise überflogen hat. Voraussetzung sind klar definierte Mindestabstände sowie ausreichend gute Wetter- und Pistenbedingungen. Besonders für kleinere Propellerflugzeuge können dadurch kürzere Abstände und ein

6. September 2026

ADS-B/UAT in Österreich: Testanlage in Bad Vöslau nimmt nächste Hürde

AOPA Austria treibt den Aufbau einer ersten ADS-B/UAT-Testanlage in Österreich weiter voran. Als Standort ist der Flugplatz Bad Vöslau vorgesehen. Das Projekt soll zeigen, wie Verkehrsdaten, Wetterinformationen, NOTAMs und temporäre Luftraumbeschränkungen künftig kostengünstig direkt ins Cockpit übertragen werden könnten. Noch sind allerdings wichtige regulatorische Fragen offen. Im Mittelpunkt stehen mögliche Wechselwirkungen mit dem DME am Flughafen Wien sowie die Genehmigung für die Aussendung von TIS-B-Verkehrsdaten. Technisch orientiert sich das Vorhaben

6. September 2026

Feuerwehr nach Not- oder Außenlandung: Wer bezahlt den Einsatz?

Eine Notlandung, Sicherheitslandung oder Außenlandung kann glimpflich ausgehen und trotzdem teuer werden. Wird vorsorglich eine Feuerwehr alarmiert, können dem Luftfahrzeughalter je nach Bundesland, Einsatz und örtlicher Satzung erhebliche Kosten entstehen. Forderungen von mehreren Tausend Euro sind möglich. Ob die Luftfahrzeug-Halter-Haftpflichtversicherung solche Aufwendungen übernimmt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind die konkreten Versicherungsbedingungen. Vereine und private Halter sollten deshalb bereits vor einem Ereignis klären, ob öffentlich-rechtliche Kosten von kommunalen oder

6. September 2026

Mehr militärische Sperrgebiete: Flugvorbereitung wird für GA-Piloten wichtiger

Die sicherheitspolitische Lage in Europa wirkt sich zunehmend auch auf die Allgemeine Luftfahrt in Deutschland aus. Mehr militärischer Flugbetrieb, zusätzliche Übungen mit Drohnen und der Schutz sensibler Bundeswehrstandorte führen dazu, dass neue oder temporäre Flugbeschränkungsgebiete eingerichtet werden können. Für VFR- und IFR-Piloten bedeutet das vor allem eines: Die Luftraumstruktur kann sich kurzfristiger und kleinteiliger verändern als früher. Besonders kritisch ist, dass ein unerlaubter Einflug in ein aktives Flugbeschränkungsgebiet nicht lediglich

6. September 2026

NFL 2026-1-4035 – Visual Departure: Neue Regeln für Sichtabflüge nach IFR

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hat die deutschen Regeln für sogenannte Visual Departures neu veröffentlicht. Dabei handelt es sich um IFR-Abflüge, bei denen ein Pilot unter Sichtbedingungen ganz oder teilweise von einem veröffentlichten Instrumentenabflugverfahren abweichen darf. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Pilot bis zu einer festgelegten Höhe Erdsicht halten und selbst für die Hindernisfreiheit sorgen kann. Die neue NfL 2026-1-4035 ersetzt die bisherige Regelung aus dem Jahr 2025 und gilt

16. August 2026

NFL 2026-1-4027 – Eigenstaffelung neu geregelt: Wann Piloten selbst für den Abstand verantwortlich werden

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hat die deutschen Regeln zur Eigenstaffelung neu veröffentlicht. Das Verfahren erlaubt es ATC unter klar definierten Voraussetzungen, die Verantwortung für den Abstand zwischen zwei Luftfahrzeugen vorübergehend an die Piloten zu übertragen. Zulässig ist dies nur am Tag, unterhalb FL100, in den Lufträumen D oder E sowie während eines Steig- oder Sinkfluges. Beide beteiligten Piloten müssen zustimmen.

16. August 2026

IFR-Freigabe per App: FAA bringt Mobile Clearance in die Allgemeine Luftfahrt

Die US-Luftfahrtbehörde FAA erprobt mit „Mobile Clearance“ ein neues Verfahren, mit dem Piloten ihre IFR-Abflugfreigabe direkt über Flugplanungs-Apps wie ForeFlight oder Garmin Pilot erhalten können. Lange Freigaben müssen damit nicht mehr ausschließlich über Funk oder Telefon aufgenommen und zurückgelesen werden. Das soll Übertragungsfehler vermeiden, Frequenzen entlasten und gleichzeitig die Arbeitsbelastung von Piloten und Fluglotsen reduzieren. Nach ersten Tests im Raum Houston wird das System derzeit auf weitere Flughäfen ausgeweitet. Für

16. August 2026

Vom Rundinstrument zum Glascockpit: So gelingt der sichere Umstieg auf EFIS

Der Wechsel von klassischen Rundinstrumenten auf ein modernes Glascockpit wirkt auf den ersten Blick wie eine enorme Vereinfachung: Statt vieler einzelner Anzeigen bündelt ein großes Display nahezu alle wichtigen Fluginformationen. Tatsächlich verändert ein Electronic Flight Instrument System, kurz EFIS, aber nicht nur die Darstellung, sondern die gesamte Arbeitsweise im Cockpit. Piloten müssen neue Scanmuster entwickeln, Systemzustände verstehen und lernen, aus einer deutlich größeren Informationsmenge die gerade relevanten Daten herauszufiltern. Eine

16. August 2026

ENCODE: EASA vereinfacht Lärmzertifizierung leichter Propellerflugzeuge

Die EASA hat mit ENCODE ein neues kostenloses Werkzeug für die Lärmzertifizierung leichter Propellerflugzeuge veröffentlicht. Das Excel-basierte Tool wertet Messdaten nach den Vorgaben von ICAO Annex 16 aus, prüft einzelne Messflüge auf Plausibilität und übernimmt einen großen Teil der erforderlichen Berechnungen. Für Hersteller und Entwicklungsbetriebe kann das die Vorbereitung einer Lärmzulassung deutlich vereinfachen. Die eigentlichen Lärmmessungen und der vorgeschriebene Prüfbericht bleiben allerdings weiterhin erforderlich.

16. August 2026

UL-Schleppberechtigung: 30 Stunden auf Flugzeugen reichen derzeit nicht aus

Für den Erwerb einer Schleppberechtigung mit einem motorgetriebenen Luftsportgerät sind nach der derzeit geltenden Luftverkehrs-Personalverordnung mindestens 30 Flugstunden als verantwortlicher Führer von motorgetriebenen Luftsportgeräten erforderlich. Flugerfahrung auf klassischen Flugzeugen kann diese Voraussetzung derzeit nicht ersetzen – auch dann nicht, wenn der Bewerber bereits über eine PPL und eine Schleppberechtigung für Flugzeuge verfügt. In der Praxis sorgt eine frühere Regelung noch gelegentlich für Missverständnisse. Die Rechtslage ist inzwischen jedoch eindeutig. Der

15. August 2026

NFL 2026-1-3969 – Neue Funkausfallverfahren für IFR-Piloten: Bundesaufsichtsamt veröffentlicht aktualisierte Regelungen

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) hat die deutschen Verfahren bei Ausfall der Funkverbindung umfassend aktualisiert. Die neue Bekanntmachung tritt am 9. Juli 2026 in Kraft und ersetzt die bisherige Regelung aus dem Frühjahr 2026. Ziel ist es, IFR-Piloten bei einem der kritischsten Ereignisse im Instrumentenflug – dem vollständigen Ausfall der Funkkommunikation – klare und einheitliche Handlungsanweisungen zu geben. Besonders betroffen sind Anflüge über RNAV-STARs sowie flugplatzspezifische Verfahren für große deutsche

19. Juli 2026

NFL 2026-1-3964 – Neue DFS-Regeln für Flugbetrieb bei geringer Sicht: Das ändert sich ab Juli 2026

Mit Wirkung zum 23. Juli 2026 treten neue Verfahren der DFS Aviation Services GmbH (DAS) für den Flugbetrieb bei geringer Sicht an mehreren deutschen Verkehrsflughäfen in Kraft. Die neue Bekanntmachung ersetzt die bisherige Regelung aus dem Jahr 2024 und beschreibt detailliert, wie Low Visibility Procedures (LVP), Low Visibility Take-offs (LVTO), der Schutz der ILS-Anlagen sowie Instrumentenanflüge künftig durchgeführt werden. Für IFR-Piloten ergeben sich zwar keine grundlegenden Änderungen im Cockpit, dennoch

19. Juli 2026

Italien verschärft Kontrollen für Privatflugzeuge: Worauf Piloten jetzt achten sollten

Italien entwickelt sich derzeit zu einem der anspruchsvollsten Reiseziele für Betreiber privater Flugzeuge innerhalb Europas. Verstärkte Kontrollen durch die italienische Finanzpolizei führen zunehmend dazu, dass insbesondere Halter von im Ausland registrierten oder auf Unternehmen zugelassenen Luftfahrzeugen mit umfangreichen Prüfungen, hohen Geldforderungen und teilweise sogar der vorübergehenden Beschlagnahmung ihrer Flugzeuge konfrontiert werden. Hintergrund ist eine seit Jahren bestehende Luxussteuer für private Luftfahrzeuge, deren Durchsetzung nun deutlich intensiviert wurde. Die europäische IAOPA

19. Juli 2026

NFL 2026-1-3950 – Weniger Abstand auf der Piste: Neue DFS-Regelungen sollen Kapazitäten an Regionalflughäfen erhöhen

Die DFS Aviation Services führt ab Juli 2026 neue Verfahren zur sogenannten herabgesetzten Pistenstaffelung an den von ihr betreuten Flugplätzen ein. Ziel der Maßnahme ist es, die vorhandene Infrastruktur effizienter zu nutzen und die Kapazität an Regional- und Verkehrslandeplätzen zu erhöhen, ohne dabei Abstriche bei der Sicherheit zu machen. Die neuen Regelungen erlauben unter klar definierten Voraussetzungen geringere Abstände zwischen auf derselben Piste operierenden Luftfahrzeugen. Für die Allgemeine Luftfahrt bringt

22. Juni 2026

NFL 2026-1-3938 – Neue Flugbeschränkungsgebiete in Niedersachsen: Was Piloten über die temporären ED-Rs Eickhofer Heide und Siedener Moor wissen müssen

Mit Wirkung ab dem 15. Juni 2026 hat das Bundesministerium für Verkehr zwei neue temporäre Flugbeschränkungsgebiete im Fluginformationsgebiet Bremen eingerichtet. Die Gebiete „ED-R Eickhofer Heide“ und „ED-R Siedener Moor“ bleiben zunächst bis Ende des Jahres aktiv und dienen der Absicherung von Flugvorführungen und speziellen Luftfahrtaktivitäten. Für Piloten der Allgemeinen Luftfahrt bedeutet dies zusätzliche Aufmerksamkeit bei der Flugvorbereitung, da während der Aktivierungszeiten erhebliche Einschränkungen für den Luftverkehr gelten. Die Maßnahme verdeutlicht

22. Juni 2026

Grenzüberflug nach Dänemark: Flugplanpflicht für viele beliebte Ziele eingeführt

Eine lange bestehende Sonderregelung für den grenzüberschreitenden Sichtflugverkehr zwischen Deutschland und Dänemark gehört weitgehend der Vergangenheit an. Während Privatpiloten jahrzehntelang zahlreiche dänische Flugplätze ohne Flugplan anfliegen konnten, ist dies inzwischen nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich. Die Änderung betrifft insbesondere beliebte Ziele in der dänischen Südsee und entlang der Ostseeküste. Auch wenn moderne Flugplan-Apps die praktische Auswirkung begrenzen, markiert die Neuregelung das Ende einer traditionsreichen Vereinfachung im deutsch-dänischen Luftverkehr.

22. Juni 2026

N-registrierte Flugzeuge und Part-FCL-Lizenzen: Neue Bekanntmachung schafft zusätzliche Rechtssicherheit

Mit der Veröffentlichung der NfL 2026-1-3812 hat das Bundesministerium für Verkehr eine aktuelle Interpretation der US-Luftfahrtbehörde FAA zum Betrieb N-registrierter Luftfahrzeuge mit europäischen Part-FCL-Lizenzen bekannt gemacht. Die Veröffentlichung führt keine neuen Vorschriften ein, sondern bestätigt im Wesentlichen eine bereits seit Jahren von vielen Luftrechtsexperten vertretene Rechtsauffassung. Für Piloten, Flugzeughalter und Betreiber schafft die Bekanntmachung vor allem mehr Rechtssicherheit bei der Frage, unter welchen Voraussetzungen N-registrierte Flugzeuge innerhalb Europas betrieben werden

22. Juni 2026

NFL 2026-1-3929 – Neue Anlassverfahren der DFS: Was IFR-Piloten ab Juli 2026 beachten müssen

Die DFS Deutsche Flugsicherung führt zum 9. Juli 2026 ein neues bundesweit einheitliches Anlassverfahren für Instrumentenflüge ein. Ziel der Regelung ist eine bessere Steuerung der Verkehrsströme an kontrollierten Flughäfen sowie eine effizientere Nutzung von Vorfeld- und Rollflächen. Künftig müssen Piloten von IFR-Flügen ihre Anlassfreigabe erst dann anfordern, wenn sichergestellt ist, dass die Triebwerke innerhalb weniger Minuten tatsächlich gestartet werden können. Die Änderung mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken, ist

6. Juni 2026

NFL 2026-1-3918 – Neue Umwandlungsregeln für nationale Pilotenlizenzen: Deutschland aktualisiert den Übergang in das europäische Lizenzsystem

Mit einer neuen Bekanntmachung hat das Bundesministerium für Verkehr die Verfahren zur Umwandlung älterer nationaler Pilotenlizenzen an die aktuelle europäische Rechtslage angepasst. Die Neuregelung betrifft Flugzeug-, Hubschrauber-, Segelflug-, Motorsegler- und Ballonpiloten, die noch Inhaber historischer deutscher Luftfahrerscheine oder nationaler Lizenzen sind. Gleichzeitig werden die bislang geltenden Umwandlungsverfahren aus mehreren früheren Veröffentlichungen ersetzt. Für betroffene Piloten schafft die Neufassung mehr Klarheit darüber, welche Voraussetzungen heute erfüllt werden müssen, um nationale Berechtigungen

6. Juni 2026

NFL 2026-2-896 – Neue LBA-Regelung zur Lufttüchtigkeit nationaler Luftfahrzeuge: Was Halter und Vereine jetzt wissen müssen

Das Luftfahrt-Bundesamt hat eine umfassend überarbeitete Regelung zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit nationaler Luftfahrzeuge veröffentlicht. Die neue Bekanntmachung ersetzt mehrere bisherige Regelungen und schafft erstmals eine konsolidierte Grundlage für die Anwendung der europäischen Instandhaltungsregeln auf deutsche Luftfahrzeuge, die nicht unter die reguläre EASA-Zulassung fallen. Für Halter historischer Flugzeuge, Eigenbauten, bestimmter Sonderkategorien sowie anderer national zugelassener Luftfahrzeuge ergeben sich daraus wichtige Klarstellungen bei Instandhaltung, Lufttüchtigkeitsprüfung, Freigaben und Verantwortlichkeiten. Die Änderungen betreffen nicht

5. Juni 2026

Neue ICAO-Vorgaben für Windkraftanlagen in Flugplatznähe: Flugsicherheit rückt stärker in den Mittelpunkt

Mit der Veröffentlichung der dritten Ausgabe des ICAO-Handbuchs „Airport Services Manual – Part 6: Control of Obstacles“ setzt die Internationale Zivilluftfahrtorganisation neue Maßstäbe für die Bewertung von Hindernissen im Umfeld von Flugplätzen. Besonders Windkraftanlagen stehen dabei im Fokus. Die neuen Vorgaben berücksichtigen nicht mehr nur die physische Höhe von Bauwerken, sondern auch deren Auswirkungen auf Flugverfahren, Turbulenzen, Navigationssysteme und die langfristige Entwicklung von Flugplätzen. Die Regelungen dürften weltweit zu einer

5. Juni 2026

NFL 2026-1-3885 – Drohnen im Einsatz von Polizei und Rettung: Neue Regeln für Kontrollzonen in Deutschland

Mit einer aktuellen Bekanntmachung hat das Bundesministerium für Verkehr den Einsatz unbemannter Luftfahrtsysteme durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Kontrollzonen neu geregelt. Die Vorgaben schaffen einen klaren rechtlichen und operativen Rahmen für Drohnenflüge von Polizei, Feuerwehr und anderen Einsatzkräften in besonders sensiblen Lufträumen. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit dieser Systeme zu sichern, ohne die Sicherheit des bemannten Luftverkehrs zu gefährden.

3. Mai 2026

NFL 2026-1-3884 – Drohnen in der Kontrollzone: Neue Grundsätze für den sicheren Betrieb in Deutschland

Mit neuen Grundsätzen hat das Bundesministerium für Verkehr den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge in Kontrollzonen deutscher Flugplätze neu geregelt. Ziel ist es, den zunehmenden Einsatz von Drohnen mit den Anforderungen des bemannten Luftverkehrs in Einklang zu bringen. Die Regelung schafft erstmals eine klare Struktur für den Einsatz von UAS in sensiblen Lufträumen und definiert einheitliche Verfahren für Freigaben, Betriebsgrenzen und Verantwortlichkeiten.

3. Mai 2026

NFL 2026-1-3858 – Neue Verfahren bei geringer Sicht: DFS konkretisiert IFR-Betrieb an deutschen Verkehrsflughäfen

Mit einer aktuellen Veröffentlichung hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) die Verfahren für den Flugbetrieb bei geringer Sicht in Deutschland umfassend neu geregelt und präzisiert. Die Regelungen betreffen insbesondere den Schutz von ILS-Anlagen, die Durchführung von Instrumentenanflügen sowie Startverfahren bei eingeschränkter Sicht. Ziel ist es, die Sicherheit und Stabilität des Flugbetriebs unter anspruchsvollen Wetterbedingungen weiter zu erhöhen und gleichzeitig klare, einheitliche Abläufe für Piloten und Flugverkehrskontrolle zu schaffen.

3. Mai 2026

Gut vorbereitet ins Ausland: Welche Unterlagen Privatpiloten wirklich benötigen

Auslandsflüge mit dem eigenen Flugzeug gehören zu den größten Freiheiten der Allgemeinen Luftfahrt. Innerhalb Europas sind viele Hürden durch gemeinsame Regelwerke und offene Grenzen gefallen, dennoch bleibt eine Reihe formaler Anforderungen bestehen. Von der richtigen Lizenz über Funkberechtigungen bis hin zu Einflugbestimmungen und praktischen Themen wie Tankkarten – wer grenzüberschreitend fliegen möchte, sollte seine Unterlagen sorgfältig prüfen. Eine gute Vorbereitung vermeidet nicht nur rechtliche Probleme, sondern sorgt auch für einen

3. Mai 2026

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