NFL 2026-1-4035 – Visual Departure: Neue Regeln für Sichtabflüge nach IFR

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hat die deutschen Regeln für sogenannte Visual Departures neu veröffentlicht. Dabei handelt es sich um IFR-Abflüge, bei denen ein Pilot unter Sichtbedingungen ganz oder teilweise von einem veröffentlichten Instrumentenabflugverfahren abweichen darf. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Pilot bis zu einer festgelegten Höhe Erdsicht halten und selbst für die Hindernisfreiheit sorgen kann. Die neue NfL 2026-1-4035 ersetzt die bisherige Regelung aus dem Jahr 2025 und gilt

16. August 2026

NFL 2026-1-4027 – Eigenstaffelung neu geregelt: Wann Piloten selbst für den Abstand verantwortlich werden

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hat die deutschen Regeln zur Eigenstaffelung neu veröffentlicht. Das Verfahren erlaubt es ATC unter klar definierten Voraussetzungen, die Verantwortung für den Abstand zwischen zwei Luftfahrzeugen vorübergehend an die Piloten zu übertragen. Zulässig ist dies nur am Tag, unterhalb FL100, in den Lufträumen D oder E sowie während eines Steig- oder Sinkfluges. Beide beteiligten Piloten müssen zustimmen.

16. August 2026

IFR-Freigabe per App: FAA bringt Mobile Clearance in die Allgemeine Luftfahrt

Die US-Luftfahrtbehörde FAA erprobt mit „Mobile Clearance“ ein neues Verfahren, mit dem Piloten ihre IFR-Abflugfreigabe direkt über Flugplanungs-Apps wie ForeFlight oder Garmin Pilot erhalten können. Lange Freigaben müssen damit nicht mehr ausschließlich über Funk oder Telefon aufgenommen und zurückgelesen werden. Das soll Übertragungsfehler vermeiden, Frequenzen entlasten und gleichzeitig die Arbeitsbelastung von Piloten und Fluglotsen reduzieren. Nach ersten Tests im Raum Houston wird das System derzeit auf weitere Flughäfen ausgeweitet. Für

16. August 2026

Vom Rundinstrument zum Glascockpit: So gelingt der sichere Umstieg auf EFIS

Der Wechsel von klassischen Rundinstrumenten auf ein modernes Glascockpit wirkt auf den ersten Blick wie eine enorme Vereinfachung: Statt vieler einzelner Anzeigen bündelt ein großes Display nahezu alle wichtigen Fluginformationen. Tatsächlich verändert ein Electronic Flight Instrument System, kurz EFIS, aber nicht nur die Darstellung, sondern die gesamte Arbeitsweise im Cockpit. Piloten müssen neue Scanmuster entwickeln, Systemzustände verstehen und lernen, aus einer deutlich größeren Informationsmenge die gerade relevanten Daten herauszufiltern. Eine

16. August 2026

ENCODE: EASA vereinfacht Lärmzertifizierung leichter Propellerflugzeuge

Die EASA hat mit ENCODE ein neues kostenloses Werkzeug für die Lärmzertifizierung leichter Propellerflugzeuge veröffentlicht. Das Excel-basierte Tool wertet Messdaten nach den Vorgaben von ICAO Annex 16 aus, prüft einzelne Messflüge auf Plausibilität und übernimmt einen großen Teil der erforderlichen Berechnungen. Für Hersteller und Entwicklungsbetriebe kann das die Vorbereitung einer Lärmzulassung deutlich vereinfachen. Die eigentlichen Lärmmessungen und der vorgeschriebene Prüfbericht bleiben allerdings weiterhin erforderlich.

16. August 2026

UL-Schleppberechtigung: 30 Stunden auf Flugzeugen reichen derzeit nicht aus

Für den Erwerb einer Schleppberechtigung mit einem motorgetriebenen Luftsportgerät sind nach der derzeit geltenden Luftverkehrs-Personalverordnung mindestens 30 Flugstunden als verantwortlicher Führer von motorgetriebenen Luftsportgeräten erforderlich. Flugerfahrung auf klassischen Flugzeugen kann diese Voraussetzung derzeit nicht ersetzen – auch dann nicht, wenn der Bewerber bereits über eine PPL und eine Schleppberechtigung für Flugzeuge verfügt. In der Praxis sorgt eine frühere Regelung noch gelegentlich für Missverständnisse. Die Rechtslage ist inzwischen jedoch eindeutig. Der

15. August 2026

NFL 2026-1-3969 – Neue Funkausfallverfahren für IFR-Piloten: Bundesaufsichtsamt veröffentlicht aktualisierte Regelungen

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) hat die deutschen Verfahren bei Ausfall der Funkverbindung umfassend aktualisiert. Die neue Bekanntmachung tritt am 9. Juli 2026 in Kraft und ersetzt die bisherige Regelung aus dem Frühjahr 2026. Ziel ist es, IFR-Piloten bei einem der kritischsten Ereignisse im Instrumentenflug – dem vollständigen Ausfall der Funkkommunikation – klare und einheitliche Handlungsanweisungen zu geben. Besonders betroffen sind Anflüge über RNAV-STARs sowie flugplatzspezifische Verfahren für große deutsche

19. Juli 2026

NFL 2026-1-3964 – Neue DFS-Regeln für Flugbetrieb bei geringer Sicht: Das ändert sich ab Juli 2026

Mit Wirkung zum 23. Juli 2026 treten neue Verfahren der DFS Aviation Services GmbH (DAS) für den Flugbetrieb bei geringer Sicht an mehreren deutschen Verkehrsflughäfen in Kraft. Die neue Bekanntmachung ersetzt die bisherige Regelung aus dem Jahr 2024 und beschreibt detailliert, wie Low Visibility Procedures (LVP), Low Visibility Take-offs (LVTO), der Schutz der ILS-Anlagen sowie Instrumentenanflüge künftig durchgeführt werden. Für IFR-Piloten ergeben sich zwar keine grundlegenden Änderungen im Cockpit, dennoch

19. Juli 2026

Italien verschärft Kontrollen für Privatflugzeuge: Worauf Piloten jetzt achten sollten

Italien entwickelt sich derzeit zu einem der anspruchsvollsten Reiseziele für Betreiber privater Flugzeuge innerhalb Europas. Verstärkte Kontrollen durch die italienische Finanzpolizei führen zunehmend dazu, dass insbesondere Halter von im Ausland registrierten oder auf Unternehmen zugelassenen Luftfahrzeugen mit umfangreichen Prüfungen, hohen Geldforderungen und teilweise sogar der vorübergehenden Beschlagnahmung ihrer Flugzeuge konfrontiert werden. Hintergrund ist eine seit Jahren bestehende Luxussteuer für private Luftfahrzeuge, deren Durchsetzung nun deutlich intensiviert wurde. Die europäische IAOPA

19. Juli 2026

NFL 2026-1-3950 – Weniger Abstand auf der Piste: Neue DFS-Regelungen sollen Kapazitäten an Regionalflughäfen erhöhen

Die DFS Aviation Services führt ab Juli 2026 neue Verfahren zur sogenannten herabgesetzten Pistenstaffelung an den von ihr betreuten Flugplätzen ein. Ziel der Maßnahme ist es, die vorhandene Infrastruktur effizienter zu nutzen und die Kapazität an Regional- und Verkehrslandeplätzen zu erhöhen, ohne dabei Abstriche bei der Sicherheit zu machen. Die neuen Regelungen erlauben unter klar definierten Voraussetzungen geringere Abstände zwischen auf derselben Piste operierenden Luftfahrzeugen. Für die Allgemeine Luftfahrt bringt

22. Juni 2026

NFL 2026-1-3938 – Neue Flugbeschränkungsgebiete in Niedersachsen: Was Piloten über die temporären ED-Rs Eickhofer Heide und Siedener Moor wissen müssen

Mit Wirkung ab dem 15. Juni 2026 hat das Bundesministerium für Verkehr zwei neue temporäre Flugbeschränkungsgebiete im Fluginformationsgebiet Bremen eingerichtet. Die Gebiete „ED-R Eickhofer Heide“ und „ED-R Siedener Moor“ bleiben zunächst bis Ende des Jahres aktiv und dienen der Absicherung von Flugvorführungen und speziellen Luftfahrtaktivitäten. Für Piloten der Allgemeinen Luftfahrt bedeutet dies zusätzliche Aufmerksamkeit bei der Flugvorbereitung, da während der Aktivierungszeiten erhebliche Einschränkungen für den Luftverkehr gelten. Die Maßnahme verdeutlicht

22. Juni 2026

Grenzüberflug nach Dänemark: Flugplanpflicht für viele beliebte Ziele eingeführt

Eine lange bestehende Sonderregelung für den grenzüberschreitenden Sichtflugverkehr zwischen Deutschland und Dänemark gehört weitgehend der Vergangenheit an. Während Privatpiloten jahrzehntelang zahlreiche dänische Flugplätze ohne Flugplan anfliegen konnten, ist dies inzwischen nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich. Die Änderung betrifft insbesondere beliebte Ziele in der dänischen Südsee und entlang der Ostseeküste. Auch wenn moderne Flugplan-Apps die praktische Auswirkung begrenzen, markiert die Neuregelung das Ende einer traditionsreichen Vereinfachung im deutsch-dänischen Luftverkehr.

22. Juni 2026

N-registrierte Flugzeuge und Part-FCL-Lizenzen: Neue Bekanntmachung schafft zusätzliche Rechtssicherheit

Mit der Veröffentlichung der NfL 2026-1-3812 hat das Bundesministerium für Verkehr eine aktuelle Interpretation der US-Luftfahrtbehörde FAA zum Betrieb N-registrierter Luftfahrzeuge mit europäischen Part-FCL-Lizenzen bekannt gemacht. Die Veröffentlichung führt keine neuen Vorschriften ein, sondern bestätigt im Wesentlichen eine bereits seit Jahren von vielen Luftrechtsexperten vertretene Rechtsauffassung. Für Piloten, Flugzeughalter und Betreiber schafft die Bekanntmachung vor allem mehr Rechtssicherheit bei der Frage, unter welchen Voraussetzungen N-registrierte Flugzeuge innerhalb Europas betrieben werden

22. Juni 2026

NFL 2026-1-3929 – Neue Anlassverfahren der DFS: Was IFR-Piloten ab Juli 2026 beachten müssen

Die DFS Deutsche Flugsicherung führt zum 9. Juli 2026 ein neues bundesweit einheitliches Anlassverfahren für Instrumentenflüge ein. Ziel der Regelung ist eine bessere Steuerung der Verkehrsströme an kontrollierten Flughäfen sowie eine effizientere Nutzung von Vorfeld- und Rollflächen. Künftig müssen Piloten von IFR-Flügen ihre Anlassfreigabe erst dann anfordern, wenn sichergestellt ist, dass die Triebwerke innerhalb weniger Minuten tatsächlich gestartet werden können. Die Änderung mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken, ist

6. Juni 2026

NFL 2026-1-3918 – Neue Umwandlungsregeln für nationale Pilotenlizenzen: Deutschland aktualisiert den Übergang in das europäische Lizenzsystem

Mit einer neuen Bekanntmachung hat das Bundesministerium für Verkehr die Verfahren zur Umwandlung älterer nationaler Pilotenlizenzen an die aktuelle europäische Rechtslage angepasst. Die Neuregelung betrifft Flugzeug-, Hubschrauber-, Segelflug-, Motorsegler- und Ballonpiloten, die noch Inhaber historischer deutscher Luftfahrerscheine oder nationaler Lizenzen sind. Gleichzeitig werden die bislang geltenden Umwandlungsverfahren aus mehreren früheren Veröffentlichungen ersetzt. Für betroffene Piloten schafft die Neufassung mehr Klarheit darüber, welche Voraussetzungen heute erfüllt werden müssen, um nationale Berechtigungen

6. Juni 2026

NFL 2026-2-896 – Neue LBA-Regelung zur Lufttüchtigkeit nationaler Luftfahrzeuge: Was Halter und Vereine jetzt wissen müssen

Das Luftfahrt-Bundesamt hat eine umfassend überarbeitete Regelung zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit nationaler Luftfahrzeuge veröffentlicht. Die neue Bekanntmachung ersetzt mehrere bisherige Regelungen und schafft erstmals eine konsolidierte Grundlage für die Anwendung der europäischen Instandhaltungsregeln auf deutsche Luftfahrzeuge, die nicht unter die reguläre EASA-Zulassung fallen. Für Halter historischer Flugzeuge, Eigenbauten, bestimmter Sonderkategorien sowie anderer national zugelassener Luftfahrzeuge ergeben sich daraus wichtige Klarstellungen bei Instandhaltung, Lufttüchtigkeitsprüfung, Freigaben und Verantwortlichkeiten. Die Änderungen betreffen nicht

5. Juni 2026

Neue ICAO-Vorgaben für Windkraftanlagen in Flugplatznähe: Flugsicherheit rückt stärker in den Mittelpunkt

Mit der Veröffentlichung der dritten Ausgabe des ICAO-Handbuchs „Airport Services Manual – Part 6: Control of Obstacles“ setzt die Internationale Zivilluftfahrtorganisation neue Maßstäbe für die Bewertung von Hindernissen im Umfeld von Flugplätzen. Besonders Windkraftanlagen stehen dabei im Fokus. Die neuen Vorgaben berücksichtigen nicht mehr nur die physische Höhe von Bauwerken, sondern auch deren Auswirkungen auf Flugverfahren, Turbulenzen, Navigationssysteme und die langfristige Entwicklung von Flugplätzen. Die Regelungen dürften weltweit zu einer

5. Juni 2026

NFL 2026-1-3885 – Drohnen im Einsatz von Polizei und Rettung: Neue Regeln für Kontrollzonen in Deutschland

Mit einer aktuellen Bekanntmachung hat das Bundesministerium für Verkehr den Einsatz unbemannter Luftfahrtsysteme durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Kontrollzonen neu geregelt. Die Vorgaben schaffen einen klaren rechtlichen und operativen Rahmen für Drohnenflüge von Polizei, Feuerwehr und anderen Einsatzkräften in besonders sensiblen Lufträumen. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit dieser Systeme zu sichern, ohne die Sicherheit des bemannten Luftverkehrs zu gefährden.

3. Mai 2026

NFL 2026-1-3884 – Drohnen in der Kontrollzone: Neue Grundsätze für den sicheren Betrieb in Deutschland

Mit neuen Grundsätzen hat das Bundesministerium für Verkehr den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge in Kontrollzonen deutscher Flugplätze neu geregelt. Ziel ist es, den zunehmenden Einsatz von Drohnen mit den Anforderungen des bemannten Luftverkehrs in Einklang zu bringen. Die Regelung schafft erstmals eine klare Struktur für den Einsatz von UAS in sensiblen Lufträumen und definiert einheitliche Verfahren für Freigaben, Betriebsgrenzen und Verantwortlichkeiten.

3. Mai 2026

NFL 2026-1-3858 – Neue Verfahren bei geringer Sicht: DFS konkretisiert IFR-Betrieb an deutschen Verkehrsflughäfen

Mit einer aktuellen Veröffentlichung hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) die Verfahren für den Flugbetrieb bei geringer Sicht in Deutschland umfassend neu geregelt und präzisiert. Die Regelungen betreffen insbesondere den Schutz von ILS-Anlagen, die Durchführung von Instrumentenanflügen sowie Startverfahren bei eingeschränkter Sicht. Ziel ist es, die Sicherheit und Stabilität des Flugbetriebs unter anspruchsvollen Wetterbedingungen weiter zu erhöhen und gleichzeitig klare, einheitliche Abläufe für Piloten und Flugverkehrskontrolle zu schaffen.

3. Mai 2026

Gut vorbereitet ins Ausland: Welche Unterlagen Privatpiloten wirklich benötigen

Auslandsflüge mit dem eigenen Flugzeug gehören zu den größten Freiheiten der Allgemeinen Luftfahrt. Innerhalb Europas sind viele Hürden durch gemeinsame Regelwerke und offene Grenzen gefallen, dennoch bleibt eine Reihe formaler Anforderungen bestehen. Von der richtigen Lizenz über Funkberechtigungen bis hin zu Einflugbestimmungen und praktischen Themen wie Tankkarten – wer grenzüberschreitend fliegen möchte, sollte seine Unterlagen sorgfältig prüfen. Eine gute Vorbereitung vermeidet nicht nur rechtliche Probleme, sondern sorgt auch für einen

3. Mai 2026

NFL 2026-1-3854 – Neue Verfahren bei Funkausfall: Präzisierte Vorgaben für IFR-Flüge in Deutschland

Mit einer aktuellen Veröffentlichung wurden die Verfahren bei Ausfall der Funkverbindung im deutschen Luftraum umfassend überarbeitet und konkretisiert. Die neuen Regelungen definieren detaillierte Abläufe für Instrumentenflüge, insbesondere im Zusammenhang mit modernen RNAV-Verfahren, Standardanflügen und flugplatzspezifischen Besonderheiten. Ziel ist es, die Vorhersehbarkeit des Flugverhaltens im Luftraum zu erhöhen und die Sicherheit in einer ohnehin kritischen Situation weiter zu verbessern.

12. April 2026

Schweiz liberalisiert Luftfahrtregeln: Wegfall der Zollflugplatzpflicht und Öffnung für 600-kg-Ultraleichtflugzeuge

Die Schweiz steht vor einer spürbaren Liberalisierung ihrer luftfahrtrechtlichen Rahmenbedingungen. Künftig soll die Pflicht entfallen, bei Ein- und Ausflügen zwingend Zollflugplätze zu nutzen. Gleichzeitig wird die Zulassung von Ultraleichtflugzeugen mit einer maximalen Abflugmasse von bis zu 600 Kilogramm ermöglicht. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, grenzüberschreitende Flüge zu vereinfachen, regulatorische Hürden abzubauen und die allgemeine Luftfahrt stärker an europäische Standards anzupassen.

12. April 2026

Zentraler Zugriff auf Luftfahrtinformationen: NfL nun digital über das DFS-Portal abrufbar

Die Nachrichten für Luftfahrer (NfL) zählen zu den wichtigsten offiziellen Veröffentlichungen für die zivile Luftfahrt in Deutschland. Sie enthalten verbindliche Regelungen, sicherheitsrelevante Hinweise und operative Informationen für Piloten, Luftfahrtunternehmen und weitere Akteure. Mit einer aktuellen Erweiterung ihres Online-Angebots stellt die Deutsche Flugsicherung (DFS) die gültigen NfL nun kostenfrei über ihr AIP-Portal bereit. Damit wird der Zugang zu zentralen luftfahrtrelevanten Informationen deutlich vereinfacht und stärker an internationale Standards angepasst.

12. April 2026

Luftraumänderungen 2026 in der Schweiz: Neue Verfahren und Auswirkungen auf die General Aviation

Mit dem Inkrafttreten der neuen Luftraumstruktur am 19. März 2026 ergeben sich in der Schweiz mehrere bedeutende Änderungen für die allgemeine Luftfahrt. Im Mittelpunkt stehen Anpassungen rund um den Flughafen Bern, insbesondere ein neuer Instrumentenanflug auf Piste 32, sowie Weiterentwicklungen in den komplexen Lufträumen von Sion und Zürich. Ergänzend betreffen die Neuerungen auch den Segelflug, insbesondere im Jura. Der folgende Beitrag beleuchtet die wichtigsten Änderungen, ordnet sie operationell ein und

28. März 2026

AERO 2026 in Friedrichshafen: Neue Verfahren und erhöhte Anforderungen für die allgemeine Luftfahrt

Mit der AERO 2026 in Friedrichshafen steht eines der bedeutendsten Ereignisse der allgemeinen Luftfahrt in Europa bevor. Wie bereits in den vergangenen Jahren führt das erwartete hohe Verkehrsaufkommen zu besonderen betrieblichen Maßnahmen. Eine aktuelle Veröffentlichung der DFS beschreibt detailliert neue und angepasste Verfahren für An- und Abflüge, Bodenbewegungen sowie den Helikopterbetrieb. Der Beitrag gibt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Regelungen, ordnet sie ein und zeigt, welche praktischen Auswirkungen sich

28. März 2026

NFL 2026-1-3812 – Betrieb von N-registrierten Luftfahrzeugen in Europa: Neue Klarstellung zur Nutzung mit Part-FCL-Lizenzen

Viele europäische Pilotinnen und Piloten fliegen Luftfahrzeuge mit US-amerikanischer Registrierung, erkennbar am Kennzeichenpräfix „N“. Diese Praxis ist in der Allgemeinen Luftfahrt seit Jahren verbreitet, etwa bei Geschäftsreiseflugzeugen, bei bestimmten Flugzeugmustern oder bei Haltern, die ihre Luftfahrzeuge aus regulatorischen oder betrieblichen Gründen in den USA registriert haben. Eine aktuelle Mitteilung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit und des Bundesministeriums für Verkehr weist nun auf eine wichtige Interpretation der US-Luftfahrtbehörde FAA hin. Demnach

8. März 2026

NFL 2026-2-883 – Lufttüchtigkeitsanweisungen: Wie Airworthiness Directives heute in Deutschland gelten

Lufttüchtigkeitsanweisungen gehören zu den wichtigsten Instrumenten der Flugsicherheit. Sie verpflichten Halter und Betreiber von Luftfahrzeugen dazu, sicherheitsrelevante Änderungen, Inspektionen oder Modifikationen innerhalb festgelegter Fristen umzusetzen. In Europa hat sich das Verfahren zur Veröffentlichung und Umsetzung solcher Anweisungen in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Während früher nationale Behörden Airworthiness Directives häufig selbst in nationales Recht überführten, gelten Anweisungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit heute unmittelbar auch in Deutschland. Das Luftfahrt-Bundesamt hat

8. März 2026

NFL 2025-1-3801 – AIRPROX-Meldungen in Deutschland: Neuer offizieller Meldeweg zur Aircraft Proximity Evaluation Group (APEG)

Im deutschen Luftraum kommt es immer wieder zu Situationen, in denen sich zwei Luftfahrzeuge unerwartet nahekommen. Solche Ereignisse werden als AIRPROX – Aircraft Proximity – bezeichnet und gelten als wichtige Indikatoren für potenzielle Sicherheitsrisiken im Luftverkehr. Mit einer neuen Bekanntmachung hat das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung den offiziellen Meldeweg für solche Vorfälle aktualisiert. Meldungen sollen künftig über das europäische Aviation Reporting Portal erfolgen, wodurch sie gleichzeitig Teil des europäischen Ereignismeldesystems werden

7. März 2026

Autopilot im Ultraleichtflugzeug: Technik vorhanden, rechtlich jedoch meist unzulässig

Moderne Ultraleichtflugzeuge verfügen heute häufig über hochentwickelte Avioniksysteme, die in vielen Fällen bereits für den Einsatz eines Autopiloten vorbereitet sind. Auf internationalen Märkten gehört diese Ausstattung längst zum Standard. In Deutschland ist die Situation jedoch komplizierter: Obwohl die Technik verfügbar ist und in vielen UL-Mustern problemlos integriert werden könnte, ist der Betrieb eines Autopiloten in Luftsportgeräten derzeit in der Regel nicht zulässig. Hintergrund sind nationale Bau- und Zulassungsvorschriften, die bislang

7. März 2026

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