{"id":6159,"date":"2024-12-31T14:58:19","date_gmt":"2024-12-31T13:58:19","guid":{"rendered":"https:\/\/pilot-hub.com\/?p=6159"},"modified":"2025-03-12T20:01:03","modified_gmt":"2025-03-12T19:01:03","slug":"flying-over-water","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/fliegen-ueber-wasser\/","title":{"rendered":"Flying over water"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachfolgend beschreiben wir Dinge, die bei Fl\u00fcgen in K\u00fcstenn\u00e4he, als auch \u00fcber dem offenen Meer zu beachten sind. Dem Aspekt \u201ewelche Sicherheitsausr\u00fcstung wie z.B. Schwimmwesten muss ich mitnehmen\u201c widmen wir ein eigenes Kapitel.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Fliegen in K\u00fcstenn\u00e4he oder \u00fcber offenem Meer<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fliegen in K\u00fcstenn\u00e4he oder \u00fcber dem Meer bietet atemberaubende Ausblicke und besondere Herausforderungen. Von den endlosen Sandstr\u00e4nden der Nord- und Ostsee bis zu den zerkl\u00fcfteten Klippen des Mittelmeers und Atlantiks \u2013 die Kombination aus Land und Meer macht das K\u00fcstenfliegen zu einem einmaligen Erlebnis. Gleichzeitig bringen die spezielle Geografie und das Klima k\u00fcstennaher Gebiete auch Risiken mit sich, die Piloten kennen und beachten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Besonderheiten beim Fliegen in K\u00fcstenn\u00e4he und \u00fcber offenem Meer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Wetterbedingungen:<\/strong>&nbsp;St\u00e4rkerer Wind, h\u00e4ufige Seitenwindlandungen und pl\u00f6tzliche Wetterumschw\u00fcnge sind typisch.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Sichtverh\u00e4ltnisse:<\/strong>&nbsp;Seenebel, tief h\u00e4ngende Wolken und Dunst k\u00f6nnen die Navigation erschweren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Langstrecken \u00fcber Wasser:<\/strong>&nbsp;Fl\u00fcge \u00fcber das Meer erfordern eine gute Planung und spezielle Sicherheitsausr\u00fcstung. Ein Triebwerkausfall \u00fcber Wasser kann ernste Konsequenzen haben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Natur- und Vogelschutz:<\/strong>&nbsp;K\u00fcstenregionen sind oft Schutzgebiete mit besonderen Vorschriften.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wetter:<\/strong>&nbsp;Schnell wechselnde Bedingungen und fehlende Landem\u00f6glichkeiten erfordern vorausschauende Planung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Notfallmanagement:<\/strong>&nbsp;Eine Wasserlandung und die anschlie\u00dfende Bergung stellen hohe Anforderungen an die Ausr\u00fcstung und die Besatzung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Piloten, die in K\u00fcstenn\u00e4he oder \u00fcber Meer oder Gew\u00e4sser fliegen, m\u00fcssen sowohl ihre technischen Fertigkeiten als auch ihr Wissen \u00fcber die lokalen Gegebenheiten erweitern.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wetterph\u00e4nomene in K\u00fcstenn\u00e4he<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">K\u00fcstennebel und Dunst<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00fcstennebel entsteht, wenn feuchte Luft \u00fcber das kalte Wasser str\u00f6mt und dort abk\u00fchlt. Dieses Wetterph\u00e4nomen tritt vor allem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Abends und nachts<\/strong>&nbsp;auf, wenn sich die Luft schneller abk\u00fchlt als das Wasser.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Im Herbst<\/strong>, wenn das Meer warm, die Luft jedoch k\u00fchl ist.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wichtige Hinweise:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Man sollte die Taupunkttemperatur und den Spread (Differenz zwischen aktueller Temperatur und Taupunkt) im Auge behalten. Ist der Unterschied nur ein paar Grad, kann es schnell zu Nebel kommen, wenn z.B. die untergehende Sonne die Luft dann weiter bis zum Taupunkt abk\u00fchlen l\u00e4sst.<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00fcstennebel kann innerhalb von Minuten Sichtflugbedingungen unbrauchbar machen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Starkwind und Seitenwind<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00fcstengebiete sind oft starkem Wind ausgesetzt, insbesondere:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>An der Nord- und Ostsee<\/strong>&nbsp;durch Tiefdruckgebiete \u00fcber dem Nordmeer und den britischen Inseln, was in der Regel einen starken Westwind zur Folge hat.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Am Mittelmeer<\/strong>&nbsp;durch Fallwinde wie den Mistral (Frankreich) oder die Bora (Kroatien).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Generell f\u00fchren die Temperaturunterschiede zwischen k\u00fchlen Wasser- und warmem Landfl\u00e4chen oft zu sogenanntem Seewind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seewind entsteht, wenn warme Luft \u00fcber Land aufsteigt und durch k\u00fchlende Luft vom Meer ersetzt wird. Dies kann zu&nbsp;<strong>lokalen Turbulenzen<\/strong>&nbsp;f\u00fchren. Auch kann es h\u00e4ufig zu&nbsp;<strong>Winddrehungen<\/strong>&nbsp;kommen, was je nach Windrichtung eine Seitenwindlandung erforderlich macht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Seitenwindlandungen:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Piloten sollten die maximale Seitenwindkomponente ihres Flugzeugs kennen und Seitenwindlandungen unbedingt regelm\u00e4\u00dfig trainieren.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Ausweichplatz mit besserer Ausrichtung zur Windrichtung sollte stets eingeplant werden und eben entsprechen Treibstoff, um auch gen\u00fcg Zeit zu haben, diese Alternativpl\u00e4tze anzufliegen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorbereitung auf Fl\u00fcge in K\u00fcstenn\u00e4he oder \u00fcber das Meer<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Routenplanung<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Gefahren vermeiden:<\/strong>&nbsp;Milit\u00e4rische Sperrzonen und Schie\u00dfgebiete liegen h\u00e4ufig an der K\u00fcste k\u00f6nnen kurzfristig aktiv werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie \u00fcber NOTAMs oder FIS.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wasserquerungen:<\/strong>&nbsp;Plane Alternativen, um Notwasserungen zu vermeiden. Strecken entlang der K\u00fcste bieten h\u00e4ufig mehr Sicherheitsreserven, auch wenn die Strecken ggfs. etwas l\u00e4nger sind als der direkte Flug \u00fcber das offene Meer.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Alternativrouten:<\/strong>&nbsp;Wenn m\u00f6glich, die Flugroute so planen, dass Land innerhalb der Gleitdistanz bleibt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Landung:<\/strong>&nbsp;Unbedingt muss man die verschiedenen \u00d6ffnungszeiten der Landepl\u00e4tze auf den Inseln beachten. Im Sommer kann es teilweise sehr voll werden und einige Landepl\u00e4tze erfordern ein PPR. Infos dar\u00fcber bekommt man auf der Webseite der jeweiligen Flugpl\u00e4tze.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Flugzeug-Performance<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Start und Landung:<\/strong>&nbsp;Auf K\u00fcstenflugh\u00e4fen herrschen oft hohe Winde. Eine gute Kenntnis der Leistung bei Seitenwind und kurzen Landebahnen ist entscheidend.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Navigation:<\/strong>&nbsp;In K\u00fcstenn\u00e4he k\u00f6nnen GPS-Signale durch Reflektionen an Wasseroberfl\u00e4chen beeinflusst werden. Zus\u00e4tzliche VOR\/NDB-Navigation ist sinnvoll.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Langstrecken \u00fcber Wasser<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bei Fl\u00fcgen \u00fcber das Meer ist die fehlende Gleitdistanz zu Land:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Gleitwinkel:<\/strong>&nbsp;Piloten sollten den Gleitwinkel ihres Flugzeugs kennen und bei der Planung sicherstellen, dass Land innerhalb dieser Reichweite bleibt. Nat\u00fcrlich ist dies nicht immer m\u00f6glich, wenn es um weite Distanzen \u00fcber Meer geht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wassertemperaturen:<\/strong>&nbsp;In mitteleurop\u00e4ischen Gew\u00e4ssern kann die \u00dcberlebenszeit bei einem Notfall aufgrund kalter Wassertemperaturen stark begrenzt sein.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Notlandung im Wasser<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist eine Notwasserung nicht mehr zu vermeiden gilt es Wind und Wellen zu ber\u00fccksichtigen: Bei hohen Wellen sollte man parallel zu den T\u00e4lern landen, ansonsten gegen die Windrichtung. Vor dem Aufsetzen sollte man die T\u00fcren \u00f6ffnen, bei Einziehfahrwerk sollten die R\u00e4der nicht ausgefahren werden und die Landeklappen sollten ausgefahren werden, um mit m\u00f6glichst geringer Geschwindigkeit aufzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Training und Briefing<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sea-Survival-Training:<\/strong>&nbsp;Kurse wie die von AOPA Germany angebotenen Trainings vermitteln wichtige Fertigkeiten f\u00fcr Notf\u00e4lle \u00fcber Wasser.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Passagier-Briefing:<\/strong>&nbsp;Insassen sollten vor dem Flug mit Rettungswesten, Ausr\u00fcstung und Notfallverfahren vertraut gemacht werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorbereitung auf den Notfall<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Notruf absetzen:<\/strong>&nbsp;Vor der Landung per Funk (121.5 MHz) und \u00fcber ELT\/PLB einen Notruf absetzen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Flugzeug stabilisieren:<\/strong>&nbsp;Mit minimaler Geschwindigkeit und kontrolliertem Sinkflug eine stabile Lage f\u00fcr die Landung erreichen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verhalten nach der Wasserung<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Rettungsinsel aktivieren:<\/strong>&nbsp;Erst nach dem Verlassen des Flugzeugs und in sicherer Entfernung aktivieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Rettungswesten:<\/strong>&nbsp;Diese erst nach dem Ausstieg aufpumpen, um Bewegungsfreiheit in der Kabine zu gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Signalgebung:<\/strong>&nbsp;Mit Leuchtfackeln oder Spiegeln die Aufmerksamkeit von Rettungsteams erregen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wichtige Regionen und Besonderheiten<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nord- und Ostsee<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Vogelschutzgebiete:<\/strong>&nbsp;In der deutschen Nord- und Ostsee gibt es zahlreiche \u201eAircraft-Relevant Bird Areas\u201c (ABAs), die mit mehr als 2.000 Fu\u00df AGL \u00fcberflogen werden sollten. In Deutschland ist dies nur eine Empfehlung, in anderen L\u00e4ndern gibt es strengere Vorschriften f\u00fcr vergleichbare Gebiete, die man kennen sollte. Ebenso ist gerade auch bei Start und Landung das Thema \u201eVogelschlag\u201c etwas, worauf man achten sollte.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>R\u00fcckenwind:<\/strong>&nbsp;Starke R\u00fcckenwinde k\u00f6nnen die Flugzeit reduzieren, erschweren jedoch Gegenfl\u00fcge erheblich. Gerade sehr starke Gegenwinde k\u00f6nnen bei langsamen Maschinen erhebliche Auswirkungen haben. Dies muss unbedingt eingeplant werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Atlantik<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Fallwinde:<\/strong>&nbsp;Besonders an der franz\u00f6sischen Atlantikk\u00fcste treten Fallwinde auf.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Seenebel:<\/strong>&nbsp;Schnell einsetzender Nebel ist ein typisches Problem, vor allem abends.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mittelmeer<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Windph\u00e4nomene:<\/strong>&nbsp;Mistral und Bora sind h\u00e4ufig und erfordern angepasste H\u00f6hen und Routen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hohe Berge:<\/strong>&nbsp;Gebiete wie Korsika und Kroatien kombinieren Berg- und K\u00fcstenfliegen und erfordern besonders gute Vorbereitung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ausr\u00fcstung: Schwimmwesten und Co<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da das Thema ob und wann Schwimmwesten und andere Notausr\u00fcstung mitgenommen werden sollten oft hei\u00df diskutiert wird, wollen wir zu dem Thema die konkrete Gesetzeslage zusammenfassen (siehe auch:&nbsp;<a href=\"https:\/\/ffac.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/067-Fluege-ueber-Wasser-mit-Landflugzeugen.pdf\">https:\/\/ffac.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/067-Fluege-ueber-Wasser-mit-Landflugzeugen.pdf<\/a>&nbsp;).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gewerblicher Luftverkehr<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regeln f\u00fcr den gewerblichen Luftverkehr werden im Teil-CAT der Verordnung (EU) Nr. 965\/2012 festgehalten. Dort besagt die Norm CAT.IDE.A.285 zur Ausr\u00fcstung bei gewerblichen Fl\u00fcgen \u00fcber Wasser Folgendes:\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eCAT.IDE.A.285 Flug \u00fcber Wasser&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Die folgenden Flugzeuge m\u00fcssen mit einer Schwimmweste f\u00fcr jede Person an Bord oder einer gleichwertigen Schwimmhilfe f\u00fcr jede Person an Bord, die j\u00fcnger als 24 Monate ist, ausger\u00fcstet sein, die vom Sitz oder der Liege der Person, zu deren Verwendung sie bestimmt ist, aus leicht erreichbar untergebracht sein muss:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Landflugzeuge, die \u00fcber Wasser in einer Entfernung von mehr als 50 NM von der K\u00fcste betrieben werden oder auf einem Flugplatz starten oder landen, bei dem die Startflug- oder Anflugbahn so \u00fcber Wasser verl\u00e4uft, dass mit einer Notwasserung zu rechnen w\u00e4re, und&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Wasserflugzeuge, die \u00fcber Wasser betrieben werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Jede Schwimmweste und jede gleichwertige Schwimmhilfe muss mit einer elektrischen Beleuchtung versehen sein, die das Auffinden von Personen erleichtert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">c) [betrifft nur Wasserflugzeuge]&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">d) Flugzeuge, die \u00fcber Wasser in einer Entfernung von einer zur Notlandung geeigneten Landfl\u00e4che betrieben werden, die gr\u00f6\u00dfer ist als&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. die Strecke, die bei Reisefluggeschwindigkeit in 120 Minuten zur\u00fcckgelegt werden kann, h\u00f6chstens jedoch 400 NM, f\u00fcr Flugzeuge, die bei Ausfall des kritischen Triebwerks\/der kritischen Triebwerke an jedem Punkt entlang der Flugstrecke oder der geplanten Ausweichstrecke den Flug zu einem Flugplatz fortsetzen k\u00f6nnen, oder&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. bei allen anderen Flugzeugen die Strecke, die bei Reisefluggeschwindigkeit in 30 Minuten zur\u00fcckgelegt werden kann, h\u00f6chstens jedoch 100 NM,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">m\u00fcssen mit der in Buchstabe e festgelegten Ausr\u00fcstung versehen sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">e) Flugzeuge, die Buchstabe d erf\u00fcllen, m\u00fcssen die folgende Ausr\u00fcstung mitf\u00fchren:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. eine ausreichende Anzahl von Rettungsfl\u00f6\u00dfen zur Aufnahme aller Flugzeuginsassen, wobei die Rettungsfl\u00f6\u00dfe so verstaut sind, dass sie in einem Notfall rasch einsatzbereit sind, und gro\u00df genug sind, um alle \u00dcberlebenden bei Verlust eines Rettungsflo\u00dfes der gr\u00f6\u00dften Nennkapazit\u00e4t aufzunehmen,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. ein Licht zur Ortung \u00dcberlebender in jedem Rettungsflo\u00df,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. eine Lebensrettungsausr\u00fcstung zur Durchf\u00fchrung lebenserhaltender Ma\u00dfnahmen entsprechend dem durchzuf\u00fchrenden Flug und&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. mindestens zwei Rettungsnotsender (Survival ELT(S)).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">f) Sp\u00e4testens ab dem 1. Januar 2019 m\u00fcssen Flugzeuge mit einer h\u00f6chstzul\u00e4ssigen Startmasse (MCTOM) von mehr als 27 000 kg und mit einer h\u00f6chstzul\u00e4ssigen betrieblichen Fluggastsitzanzahl (MOPSC) \u00fcber 19 sowie alle Flugzeuge mit einer h\u00f6chstzul\u00e4ssigen Startmasse (MCTOM) von mehr als 45 500 kg mit einer sicher befestigten Einrichtung zur Unterwasserortung ausger\u00fcstet sein, die auf einer Frequenz von 8,8 kHz \u00b1 1 kHz sendet, es sei denn:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. das Flugzeug wird auf Strecken betrieben, auf denen es sich zu keinem Zeitpunkt in einer Entfernung von mehr als 180 NM von der K\u00fcste befindet, oder&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. das Flugzeug ist mit robusten und automatisierten Mitteln ausger\u00fcstet, mit denen nach einem Unfall, bei dem das Flugzeug schwer besch\u00e4digt wird, der Ort genau bestimmt werden kann, an dem der Flug endete.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nichtgewerblicher Flugbetrieb mit technisch komplizierten motorgetriebenen Luftfahrzeugen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Teil-NCC der Verordnung (EU) Nr. 965\/2012 widmet sich den Vorschriften f\u00fcr den nichtgewerblichen Luftverkehr mit technisch komplizierten motorgetriebenen Luftfahrzeugen (hiermit sind insbesondere&nbsp;<strong>mehrmotorige Luftfahrzeuge<\/strong>&nbsp;gemeint). Dort stellt NCC.IDE.A.220 folgende Vorschrift an die Ausr\u00fcstung auf:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>NCC.IDE.A.220 Flug \u00fcber Wasser<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Die folgenden Flugzeuge m\u00fcssen mit einer Schwimmweste f\u00fcr jede Person an Bord oder einer gleichwertigen Schwimmhilfe f\u00fcr jede Person an Bord, die j\u00fcnger als 24 Monate ist, ausger\u00fcstet sein, die vom Sitz oder der Liege der Person, zu deren Verwendung sie bestimmt ist, aus leicht erreichbar untergebracht sein muss:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Landflugzeuge, die \u00fcber Wasser in einer Entfernung von mehr als 50 NM von der K\u00fcste betrieben werden oder auf einem Flugplatz oder Einsatzort starten oder landen, bei dem nach Meinung des verantwortlichen Piloten die Startflug- oder Anflugbahn so \u00fcber Wasser verl\u00e4uft, dass mit einer Notwasserung zu rechnen w\u00e4re, und<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Wasserflugzeuge, die \u00fcber Wasser betrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Jede Schwimmweste und jede gleichwertige Schwimmhilfe muss mit einer elektrischen Beleuchtung versehen sein, die das Auffinden von Personen erleichtert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">c) [betrifft nur Wasserflugzeuge]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">d) Der verantwortliche Pilot eines Flugzeugs, das in einer Entfernung von Land, auf dem eine Notlandung m\u00f6glich ist, betrieben wird, die mehr als 30 Minuten bei normaler Reisefluggeschwindigkeit oder 50 NM entspricht, je nachdem, welcher Wert kleiner ist, muss die Risiken f\u00fcr das \u00dcberleben der Flugzeuginsassen f\u00fcr den Fall einer Notwasserung pr\u00fcfen und auf dieser Grundlage entscheiden, ob Folgendes mitgef\u00fchrt wird:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. eine Ausr\u00fcstung, um Notsignale abgeben zu k\u00f6nnen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. eine ausreichende Anzahl von Rettungsfl\u00f6\u00dfen zur Aufnahme aller Flugzeuginsassen, die so verstaut werden, dass sie in einem Notfall rasch einsatzbereit sind, und<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. eine Lebensrettungsausr\u00fcstung zur Durchf\u00fchrung lebenserhaltender Ma\u00dfnahmen entsprechend dem durchzuf\u00fchrenden Flug.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nichtgewerblicher Flugbetrieb mit anderen als technisch komplizierten motorgetriebenen Luftfahrzeugen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nichtgewerblicher Flugbetrieb mit anderen als technisch komplizierten motorgetriebenen Luftfahrzeugen Im Part-NCO der Verordnung (EU) Nr. 965\/2012 werden die Regeln f\u00fcr den nichtgewerblichen Flugbetrieb mit anderen als technisch komplizierten motorgetriebenen Luftfahrzeugen festgehalten. Damit kommen diese Regeln insbesondere bei&nbsp;<strong>einmotorigen Luftfahrzeugen der Allgemeinen Luftfahrt<\/strong>&nbsp;zur Anwendung. Zur Ausr\u00fcstung bei Fl\u00fcgen \u00fcber Wasser h\u00e4lt NCO.IDE.A.175 Folgendes fest:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>NCO.IDE.A.175 Flug \u00fcber Wasser<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Die folgenden Flugzeuge m\u00fcssen mit einer Schwimmweste f\u00fcr jede Person an Bord oder einer gleichwertigen Schwimmhilfe f\u00fcr jede Person an Bord, die j\u00fcnger als 24 Monate ist, ausger\u00fcstet sein;&nbsp;<strong>diese Schwimmweste bzw. Schwimmhilfe muss angelegt sein oder an einem vom Sitz bzw. der Liege der Person, zu deren Verwendung sie bestimmt ist, leicht erreichbaren Ort verstaut sein<\/strong>:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. einmotorige Landflugzeuge:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">i) beim Flug \u00fcber Wasser au\u00dferhalb der Gleitentfernung von der K\u00fcste oder&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ii) wenn sie auf einem Flugplatz oder an einem Einsatzort starten oder landen, bei dem nach Meinung des verantwortlichen Piloten die Startflug- oder Anflugbahn so \u00fcber Wasser verl\u00e4uft, dass mit einer Notwasserung zu rechnen w\u00e4re;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Wasserflugzeuge, die \u00fcber Wasser betrieben werden und&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Flugzeuge, die in einer Entfernung von zur Notlandung geeigneten Landfl\u00e4chen, auf denen eine Notlandung m\u00f6glich ist, betrieben werden, die mehr als 30 Minuten bei normaler Reisefluggeschwindigkeit oder 50 NM entspricht, je nachdem, welcher Wert kleiner ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) [betrifft nur Wasserflugzeuge]&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">c) Der verantwortliche Pilot eines Flugzeugs, das in einer Entfernung von Land, auf dem eine Notlandung m\u00f6glich ist, betrieben wird, die mehr als 30 Minuten bei normaler Reisefluggeschwindigkeit oder 50 NM entspricht, je nachdem, welcher Wert kleiner ist, muss die Risiken f\u00fcr das \u00dcberleben der Flugzeuginsassen f\u00fcr den Fall einer Notwasserung pr\u00fcfen und auf dieser Grundlage entscheiden, ob Folgendes mitgef\u00fchrt wird:\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. eine Ausr\u00fcstung, um die Notsignale geben zu k\u00f6nnen,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. eine ausreichende Anzahl von Rettungsfl\u00f6\u00dfen zur Aufnahme aller Flugzeuginsassen, die so verstaut werden, dass sie in einem Notfall rasch einsatzbereit sind, und&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. eine Lebensrettungsausr\u00fcstung zur Durchf\u00fchrung lebenserhaltender Ma\u00dfnahmen entsprechend dem durchzuf\u00fchrenden Flug.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung &#8211; Notfallausr\u00fcstung f\u00fcr nicht-gewerbliche Fl\u00fcge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anforderungen f\u00fcr einmotorige Flugzeuge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Rettungswesten sind erforderlich, wenn das Flugzeug soweit vom Ufer entfernt fliegt, dass es bei einem Motorausfall die K\u00fcste nicht mehr erreichen kann.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Rettungswesten sind ebenfalls mitzuf\u00fchren, wenn von einem Flugplatz gestartet oder auf einem Flugplatz gelandet wird, der so nahe am Wasser liegt, dass im Falle eines technischen Problems mit einer Notwasserung zu rechnen ist. Beispiele daf\u00fcr sind Flugpl\u00e4tze wie St. Gallen-Altenrhein oder Wangen-Lachen. Hier muss der Pilot-in-Command anhand einer Risikoabsch\u00e4tzung entscheiden, ob Rettungswesten erforderlich sind.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anforderungen f\u00fcr mehrmotorige Flugzeuge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Rettungswesten sind mitzuf\u00fchren, wenn sich das Flugzeug von einer f\u00fcr eine Notlandung geeigneten Fl\u00e4che am Ufer weiter entfernt hat, als es in einem normalen Reiseflug innerhalb von 30 Minuten zur\u00fccklegen kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch in k\u00fcstennahen Gebieten kann die Mitf\u00fchrung von Rettungswesten notwendig sein, da nicht alle K\u00fcstenabschnitte f\u00fcr Notlandungen geeignet sind (z. B. wegen Bergen oder St\u00e4dten).<\/li>\n\n\n\n<li>Rettungswesten sind verpflichtend, wenn sich das Flugzeug mehr als 50 NM von einer geeigneten Notlandefl\u00e4che entfernt \u00fcber Wasser befindet.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Allgemeine Anforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Anzahl der Rettungswesten: Diese richtet sich nach der Anzahl der Personen an Bord. F\u00fcr Kleinkinder unter 24 Monaten ist eine Schwimmhilfe mitzuf\u00fchren, die die Funktion einer Rettungsweste \u00fcbernimmt.<\/li>\n\n\n\n<li>Zug\u00e4nglichkeit: Jede Person an Bord muss von ihrem Platz aus, leichten Zugang zu ihrer Rettungsweste haben. Ist dies nicht m\u00f6glich, sind die Rettungswesten bereits im Flug anzulegen. Letzteres ist sehr zu empfehlen!<\/li>\n\n\n\n<li>Empfehlungen der EASA: Auch bei nichtgewerblichen Fl\u00fcgen empfiehlt die EASA Rettungswesten mit Licht f\u00fcr eine bessere Auffindbarkeit bei Nacht. Ansonsten gibt es keine spezifischen Anforderungen (es m\u00fcssen also nicht die Westen sein, die man aus der gewerblichen Luftfahrt her kennt. Diese sind sogar explizit nicht zu empfehlen!). Erlaubt sind:&nbsp;<ul><li>Feststoffwesten<\/li><\/ul><ul><li>Manuell aufblasbare Rettungswesten<\/li><\/ul>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Automatikwesten mit CO2-Patrone (zu beachten: Automatikwesten k\u00f6nnen sich bei Wassereinbruch ins Flugzeug automatisch aufblasen, was eine Evakuierung behindern kann. Hier sollte man Westen kaufen, die eine manuell Ausl\u00f6sung erm\u00f6glichen).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zus\u00e4tzliche Vorschriften bei Entfernungen \u00fcber 30 Minuten oder 50 NM<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entfernt sich das Flugzeug von einer geeigneten Notlandefl\u00e4che weiter als 30 Minuten bei normaler Reisefluggeschwindigkeit oder mehr als 50 NM, gelten folgende Anforderungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Pilot-in-Command muss entscheiden, ob neben Rettungswesten weitere Ausr\u00fcstung erforderlich ist wie Rettungsinseln, Notsignalgeber wie Signalraketen oder Raucht\u00f6pfe, PLB Notfallsender, \u00dcberlebensanz\u00fcge und Lebensrettungsausr\u00fcstung wie Wasservorr\u00e4te oder Glukosetabletten<\/li>\n\n\n\n<li>Bei der Entscheidung sind Faktoren wie Seegang, Luft- und Wassertemperatur, Distanz zum Ufer und M\u00f6glichkeiten der Seenotrettung zu ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tipps f\u00fcr den Notfall<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kontakt mit der Flugsicherung: Bei einer Notwasserung sollte die Flugsicherung per Funk informiert werden. Diese kann Schiffe in der N\u00e4he lokalisieren und die Seenotrettung alarmieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Notwasserung:<ul><li>Bleiben Sie beim Flugzeug, solange es noch schwimmt. Es ist einfacher, ein Flugzeug oder Tr\u00fcmmerteile zu finden als den Kopf einer Person im Wasser.<\/li><\/ul><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><ul><li>Rettungswesten sollten erst nach dem Verlassen der Kabine aufgeblasen werden, um die Bewegungsfreiheit in der Kabine nicht zu behindern.<\/li><\/ul><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flying near the coast or over the sea offers breathtaking views and special challenges. From the endless sandy beaches of the North Sea and Baltic Sea to the jagged cliffs of the Mediterranean and Atlantic - the combination of land and sea makes coastal flying a unique experience. 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