{"id":1732,"date":"2024-01-21T21:07:00","date_gmt":"2024-01-21T20:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/pilot-hub.com\/?p=1732"},"modified":"2025-01-20T09:02:39","modified_gmt":"2025-01-20T08:02:39","slug":"ppl-the-private-pilot-licence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/ppl-die-privat-pilot-license\/","title":{"rendered":"PPL(A) - The Private Pilot Licence"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Grundlagen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPL(A) Lizenz ist eine ICAO-konforme Lizenz und gilt damit <strong>weltweit<\/strong> im Rahmen der ICAO-Richtlinien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie stellt f\u00fcr viele die Einstiegslizenz in die Fliegerei dar. Mit ihr darf privat geflogen werden, aber eben nicht gewerbsm\u00e4\u00dfig (mit der Ausnahme einer T\u00e4tigkeit als Fluglehrer).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zulassung, Ausbildung und Lizenzierung von Privatpiloten gem\u00e4\u00df der PPL-Lizenz erfolgt durch die EASA, unter Einhaltung der ICAO-Vorschriften. <br>Mit der PPL-Lizenz darf man daher alle Luftfahrzeuge der eingetragenen Klasse aller EASA-Mitgliedsstaaten f\u00fchren, ohne gesonderte nationale Regelungen. <br>Im EASA-Ausland (also z.B. in den USA) kann man ebenfalls ohne weitere Genehmigungen Flugzeuge aus EASA-Mitgliedsstaaten fliegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Will man hingegen ein Flugzeug fliegen, das in einem anderen Land registriert ist, welches nicht Mitglied der EASA ist (aber der ICAO), so muss die PPL validiert oder umgeschrieben werden. Hierauf gehen wir in einem separaten Beitrag ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Anforderungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Mindestalter f\u00fcr den Start der Ausbildung betr\u00e4gt <strong>16 Jahre<\/strong> und f\u00fcr die Ausstellung der Lizenz <strong>17 Jahre<\/strong>. Es gibt medizinische Anforderungen, die erf\u00fcllt sein m\u00fcssen (Stichwort Medical), sowie eine erfolgte Zuverl\u00e4ssigkeits\u00fcberpr\u00fcfung (Z\u00dcP) und ein Auszug aus dem Verkehrsregister. Auf Details gehen wir in anderen Beitr\u00e4gen ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Ablauf der Ausbildung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausbildung besteht aus einem Theorieteil und einem Praxisteil. Au\u00dferdem m\u00fcssen ihm Rahmen der Ausbildung ein <strong>Nachweis der allgemeinen Sprachf\u00e4higkeit sowie eine Sprechfunkzeugnis<\/strong> (BZF II oder BZF I) erfolgreich absolviert werden (Siehe auch unser Beitrag \u00abSchritt f\u00fcr Schritt zur Lizenz\u00bb). Die einzelnen Ausbildungsbestandteile m\u00fcssen in einer zertifizierten Flugschule absolviert werden. Wie genau die Ausbildung abl\u00e4uft, werden wir an anderer Stelle ausf\u00fchrlich beschreiben. Hier soll daher nur ein erster \u00dcberblick gegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Theorie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Theorieteil umfasst folgende Module:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Luftrecht und ATC-Verfahren (z.B. Strukturierung der Luftr\u00e4ume, Sichtflugregeln oder auch rechtliche Grundlagen f\u00fcr Lizenzen und Ausbildungen)<\/li>\n\n\n\n<li>Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse (z.B. Flugzeugkunde, Instrumente)<\/li>\n\n\n\n<li>Flugleistung und Flugplanung (z.B. Startvorbereitungen)<\/li>\n\n\n\n<li>Menschliches Leistungsverm\u00f6gen (z.B. psychische und physische Belastungen)<\/li>\n\n\n\n<li>Meteorologie (z.B. Wetterentstehung, Flugwetterplanung)<\/li>\n\n\n\n<li>Navigation (z.B. terrestrische Navigation)<\/li>\n\n\n\n<li>Betriebliche Verfahren (z.B. Verhalten in Notf\u00e4llen)<\/li>\n\n\n\n<li>Grundlagen des Fliegens (z.B. Aerodynamik)<\/li>\n\n\n\n<li>Kommunikation (z.B. Sprechfunkregeln).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt sind hierf\u00fcr <strong>100 Stunden Theorieunterricht<\/strong> vorgesehen. Dieser kann auf verschiedene Arten erfolgen. Es muss nicht bedeuten, dass man 100 Stunden in einem Klassenraum sitzt. Die EASA definiert, welche Inhalte in der Ausbildung behandelt werden m\u00fcssen, die didaktische Form der Lehre wird aber den Flugschulen \u00fcberlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abgeschlossen wird die Ausbildung durch eine Theoriepr\u00fcfung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die theoretische Ausbildung zum PPL (A) ist deckungsgleich mit der Theorie f\u00fcr die LAPL (A). Daher wird diese Theorie in beide Richtungen voll anerkannt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Praxis<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Praxisteil umfasst verschiedenste, genau geregelte und definierte Ausbildungsteile. F\u00fcr den PPL (A) m\u00fcssen im Rahmen der Ausbildung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>mindestens <strong>45 Flugstunden<\/strong> absolviert werden\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>davon mindestens 25 Stunden Ausbildung mit einem Fluglehrer<\/li>\n\n\n\n<li>sowie 10 Stunden Soloflug (unter Supervision des Fluglehrers)\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>davon mindestens 5 Stunden Solo-\u00dcberlandflug<\/li>\n\n\n\n<li>mit einem Solo-\u00dcberlandflug von mindestens 270km mit Landungen an zwei anderen Flugpl\u00e4tzen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die praktische Ausbildung wird mit einem Pr\u00fcfungsflug abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Anerkennung von Erfahrungen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">F\u00fcr den Theorieteil<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bez\u00fcglich Anerkennung f\u00fcr den theoretischen Teil der Ausbildung gilt eine strenge Hierarchie (folgend ATPL, CPL, LAPL) wie nachfolgend beschrieben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hat ein Bewerber f\u00fcr eine Pilotenlizenz die theoretische Ausbildung zum ATPL, zum CPL oder auch zum LAPL erfolgreich absolviert und die zugeh\u00f6rige Pr\u00fcfung bestanden, so wird dies <strong>vollst\u00e4ndig<\/strong> der theoretischen Ausbildung zum PPL angerechnet. Dies gilt f\u00fcr die Ausbildung in der gleichen Flugzeug-Kategorie (in diesem Fall also f\u00fcr die Kategorie Flugzeug). Soll hei\u00dfen: Es muss keine weitere theoretische Ausbildung f\u00fcr PPL-Lizenz erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Will man einen PPL in einer anderen Flugzeugkategorie machen, als die Kategorie, in der man seine Lizenz erworben hat (hat man also beispielsweise einen PPL (H) f\u00fcr Helikopter und m\u00f6chte einen PPL (A) f\u00fcr Flugzeuge erwerben), so wird die Theorie grunds\u00e4tzlich anerkannt. <br>Allerdings muss in dem Fall je nach Flugzeug-Kategorie eine dedizierte erweiterte theoretische Schulung erfolgen. Dabei soll auf die Spezifika der neuen Kategorie eingegangen werden. Am Ende der Ausbildung muss ein theoretischer Test erfolgreich absolviert werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">F\u00fcr den Praxisteil<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die praktische Ausbildung gelten folgende M\u00f6glichkeiten der Anerkennung von Vorerfahrung:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach Vorerfahrung kann die Anzahl ben\u00f6tigter Stunden f\u00fcr eine PPL-Ausbildung reduziert werden. <strong>Als Erinnerung:<\/strong> F\u00fcr den PPL (A) m\u00fcssen im Rahmen der Ausbildung mindestens 45 Flugstunden absolviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter bestimmten Voraussetzungen k\u00f6nnen diese ben\u00f6tigten Stunden nun herabgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hat der Bewerber <strong>bereits eine LAPL (A) Lizenz<\/strong> so gilt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es m\u00fcssen nur noch weitere 15 Stunden Flugausbildung erfolgen\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Davon k\u00f6nnen maximal 5 Stunden anerkannt werden (wenn der LAPL-Inhaber z.B. bereits viel Flugerfahrung als LAPL PIC sammeln konnte. Letztendlich entscheidet die ATO \u00fcber eine m\u00f6gliche Anerkennung der 5 Stunden)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>es m\u00fcssen aber mindestens 10 Stunden Flugausbildung mit Fluglehrer erfolgen<\/li>\n\n\n\n<li>Darin enthalten m\u00fcssen sein:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>4 Stunden Soloflug (unter Supervision)<\/li>\n\n\n\n<li>inklusive mindestens 2 Stunden Solo-\u00dcberlandflug<\/li>\n\n\n\n<li>mit einem Solo-\u00dcberlandflug von mindestens 270km mit Landung an zwei anderen Flugpl\u00e4tzen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wurde <strong>sonstige praktische Flugerfahrung<\/strong> gesammelt, so gilt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hat ein PPL (A) Bewerber bereits Erfahrung als PIC und hat eine Lizenz f\u00fcr eine andere Luftfahrzeug-Kategorie (also z.B. f\u00fcr einen Helikopter), so k\u00f6nnen ggfs. Stunden auf die ben\u00f6tigten 45 Ausbildungsstunden angerechnet werden<\/li>\n\n\n\n<li>Die ATO entscheidet, wieviele Stunden angerechnet werden, abh\u00e4ngig von der konkreten Flugerfahrung. Dabei gilt:<\/li>\n\n\n\n<li>Es gelten keine Stunden als Ballonpilot<\/li>\n\n\n\n<li>Au\u00dferdem k\u00f6nnen maximal 10% der Flugerfahrung als PIC und maximal 10 insgesamt Stunden auf die Flugausbildung anerkannt werden<\/li>\n\n\n\n<li>Diese Anerkennung kann nur f\u00fcr die 25 Stunden Flugausbildung mit Fluglehrer erfolgen, nicht jedoch f\u00fcr die ben\u00f6tigten Solo-Flugstunden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Will man die PPL-Lizenz auf andere Klassen oder Typen von Flugzeugen ausweiten, so bedarf es eines <strong>Class oder Type-Ratings<\/strong>. Hierauf gehen wir in anderen Beitr\u00e4gen ein<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Rechte als Pilot<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPL-Lizenz bildet grunds\u00e4tzlich die Erlaubnis zu fliegen. <br>Allerdings bedarf es zus\u00e4tzlich eines Class- oder Type-Rating, in dem festgelegt ist, welche Klasse oder welchen Typ von Flugzeug geflogen werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Flugzeuge gibt es grunds\u00e4tzliche die Klassen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Einmotoriges Landflugzeug (SEP land)<\/li>\n\n\n\n<li>Mehrmotorige Landflugzeuge (MEP land)<\/li>\n\n\n\n<li>Einmotorige Wasserflugzeuge (SEP sea) und<\/li>\n\n\n\n<li>Mehrmotorige Wasserflugzeuge (MEP sea)<\/li>\n\n\n\n<li>sowie die spezielle Klasse der Reisemotorsegler (TMG)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den allermeisten F\u00e4llen d\u00fcrfte die PPL Ausbildung auf einem einmotorigen Landflugzeug (SEP) erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Abschluss der Ausbildung ist man dann berechtigt, eben solche Maschinen zu fliegen.<br>Als PPL-Pilot darf man auf entsprechenden Flugzeugen als PIC t\u00e4tig sein, <strong>allerdings ohne Bezahlung<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausnahmen dazu sind eine Arbeit als Fluglehrer oder Ausbilder, die verg\u00fctet werden darf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fl\u00fcge mit Passagieren an Bord d\u00fcrfen immer nur dann durchgef\u00fchrt werden, wenn der Pilot in den letzten 90 Tagen mindestens 3 Starts und Landungen in einem Flugzeug derselben Art durchgef\u00fchrt hat (oder in einem entsprechenden Simulator). Passagiere d\u00fcrfen bei Nachtfl\u00fcgen nur mitgenommen werden, wenn der Pilot in den letzten 90 Tagen mindestens 1 Start und Landung in der Nacht absolviert hat (auch hier ist der Flug in einem Simulator m\u00f6glich).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Verl\u00e4ngerung und Erweiterungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPL-Lizenz an sich ist <strong>lebenslang g\u00fcltig<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings m\u00fcssen das <strong>Class bzw. Type Rating<\/strong> jeweils verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das g\u00e4ngige initiale Class Rating SEP (Single Engine Piston) gilt: <br>Die Verl\u00e4ngerung muss innerhalb von 3 Monaten vor Ablauf des Ratings erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt zwei Arten wie die Verl\u00e4ngerung durchgef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eine Option ist die Durchf\u00fchrung eines Proficiency Checks durch einen zugelassenen Pr\u00fcfer<\/li>\n\n\n\n<li>Eine weitere Option \u2013 und das ist sicher das g\u00e4ngige Verfahren \u2013 ist wie folgt: Hat der Pilot in den 12 Monaten vor Ablauf des Ratings 12 Flugstunden vorzuweisen, davon 6 als PIC, sowie 12 Starts und Landungen, dann kann die Verl\u00e4ngerung auf vereinfachtem Wege stattfinden: Durch ein Refresher Trainingsflug von 1 Stunde mit einem Fluglehrer (FI) oder Class Rating Instructor (CRI).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Privatpilotenlizenzen <strong>k\u00f6nnen um zahlreiche Berechtigungen<\/strong> erweitert werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nachtflugberechtigung f\u00fcr die Durchf\u00fchrung von Fl\u00fcgen bei Nacht<\/li>\n\n\n\n<li>Kunstflugberechtigung f\u00fcr Kunstfl\u00fcge<\/li>\n\n\n\n<li>Lehrberechtigungen f\u00fcr die Arbeit als Fluglehrer<\/li>\n\n\n\n<li>Instrumentenflugberechtigung \u2013 IR, CB-IR oder BIR \u2013 Berechtigt zum Flug nach Instrumenten<\/li>\n\n\n\n<li>Bergflugberechtigung zur Durchf\u00fchrung von Fl\u00fcgen in besonderen Gebieten wie Bergen oder Gletschern<\/li>\n\n\n\n<li>Schleppberechtigung zum Schleppen von Bannern oder Segelflugzeugen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem kann die PPL-Lizenz um Berechtigungen f\u00fcr weitere Klassen von Flugzeugen erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Standardm\u00e4\u00dfig erh\u00e4lt man nach der erfolgreichen Ausbildung die Berechtigung f\u00fcr die Klasse SEP (Singe Engine Piston, also einmotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Erweiterung k\u00f6nnen Berechtigungen f\u00fcr andere Arten von Flugzeugtypen erworben werden, wie z.B. TMG (Touring Motor Glider) oder MEP (Multi Engine Piston, also mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die m\u00f6glichen Erweiterungen gehen wir in einem separaten Beitrag ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPL (A)-Lizenz berechtigt zum Fliegen von Flugzeugen verschiedenster Klassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich zur Lizenz muss daher immer mindestens ein Class-Rating \u2013 bei komplexen Flugzeugen zus\u00e4tzlich ein Type Rating \u2013 erlangt werden, was dann zum Fliegen eines Flugzeugs eben dieser Klasse berechtigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lizenz an sich ist lebenslang g\u00fcltig, man muss jedoch entsprechende Class- oder Type Ratings regelm\u00e4\u00dfig verl\u00e4ngern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPL-Lizenz ist ICAO-konform und damit weltweit g\u00fcltig. Sie ist ein h\u00e4ufiger Start in das Flieger-Leben und kann um zahlreiche Berechtigungen erweitert werden. Auch kann sie die Basis f\u00fcr eine darauf aufbauende Berufspilotenlizenz sein.<style>\/*! elementor - v3.16.0 - 14-09-2023 *\/&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br \/> .elementor-widget-divider{--divider-border-style:none;--divider-border-width:1px;--divider-color:#0c0d0e;--divider-icon-size:20px;--divider-element-spacing:10px;--divider-pattern-height:24px;--divider-pattern-size:20px;--divider-pattern-url:none;--divider-pattern-repeat:repeat-x}.elementor-widget-divider .elementor-divider{display:flex}.elementor-widget-divider .elementor-divider__text{font-size:15px;line-height:1;max-width:95%}.elementor-widget-divider .elementor-divider__element{margin:0 var(--divider-element-spacing);flex-shrink:0}.elementor-widget-divider .elementor-icon{font-size:var(--divider-icon-size)}.elementor-widget-divider .elementor-divider-separator{display:flex;margin:0;direction:ltr}.elementor-widget-divider--view-line_icon .elementor-divider-separator,.elementor-widget-divider--view-line_text .elementor-divider-separator{align-items:center}.elementor-widget-divider--view-line_icon .elementor-divider-separator:after,.elementor-widget-divider--view-line_icon .elementor-divider-separator:before,.elementor-widget-divider--view-line_text .elementor-divider-separator:after,.elementor-widget-divider--view-line_text .elementor-divider-separator:before{display:block;content:\"\";border-bottom:0;flex-grow:1;border-top:var(--divider-border-width) var(--divider-border-style) var(--divider-color)}.elementor-widget-divider--element-align-left .elementor-divider .elementor-divider-separator>.elementor-divider__svg:first-of-type{flex-grow:0;flex-shrink:100}.elementor-widget-divider--element-align-left .elementor-divider-separator:before{content:none}.elementor-widget-divider--element-align-left .elementor-divider__element{margin-left:0}.elementor-widget-divider--element-align-right .elementor-divider .elementor-divider-separator>.elementor-divider__svg:last-of-type{flex-grow:0;flex-shrink:100}.elementor-widget-divider--element-align-right .elementor-divider-separator:after{content:none}.elementor-widget-divider--element-align-right .elementor-divider__element{margin-right:0}.elementor-widget-divider:not(.elementor-widget-divider--view-line_text):not(.elementor-widget-divider--view-line_icon) .elementor-divider-separator{border-top:var(--divider-border-width) var(--divider-border-style) var(--divider-color)}.elementor-widget-divider--separator-type-pattern{--divider-border-style:none}.elementor-widget-divider--separator-type-pattern.elementor-widget-divider--view-line .elementor-divider-separator,.elementor-widget-divider--separator-type-pattern:not(.elementor-widget-divider--view-line) .elementor-divider-separator:after,.elementor-widget-divider--separator-type-pattern:not(.elementor-widget-divider--view-line) .elementor-divider-separator:before,.elementor-widget-divider--separator-type-pattern:not([class*=elementor-widget-divider--view]) .elementor-divider-separator{width:100%;min-height:var(--divider-pattern-height);-webkit-mask-size:var(--divider-pattern-size) 100%;mask-size:var(--divider-pattern-size) 100%;-webkit-mask-repeat:var(--divider-pattern-repeat);mask-repeat:var(--divider-pattern-repeat);background-color:var(--divider-color);-webkit-mask-image:var(--divider-pattern-url);mask-image:var(--divider-pattern-url)}.elementor-widget-divider--no-spacing{--divider-pattern-size:auto}.elementor-widget-divider--bg-round{--divider-pattern-repeat:round}.rtl .elementor-widget-divider .elementor-divider__text{direction:rtl}.e-con-inner>.elementor-widget-divider,.e-con>.elementor-widget-divider{width:var(--container-widget-width,100%);--flex-grow:var(--container-widget-flex-grow)}<\/style><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Quellverweise:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.easa.europa.eu\/sites\/default\/files\/dfu\/Part-FCL.pdf\">EASA FCL<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>We provide an overview of the PPL (A) licence (Private Pilot Licence for Aeroplanes). This is an ICAO-compliant licence and entitles the holder to fly aircraft of various classes and types non-commercially. We provide an overview of the meaning of the licence, the requirements for starting a training course and its procedure. We also provide information on what rights you acquire as a pilot and how to retain them permanently.<\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":3204,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"module":[72],"class_list":["post-1732","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-academy","module-pilotenlizenzen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1732"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1732\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6380,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1732\/revisions\/6380"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1732"},{"taxonomy":"module","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/module?post=1732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}