{"id":1717,"date":"2024-01-21T20:57:00","date_gmt":"2024-01-21T19:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/pilot-hub.com\/?p=1717"},"modified":"2024-02-21T18:13:29","modified_gmt":"2024-02-21T17:13:29","slug":"lapl-the-light-aircraft-pilot-licence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/lapl-die-light-aircraft-pilot-license\/","title":{"rendered":"LAPL(A) - The Light Aircraft Pilot Licence"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Grundlagen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die LAPL (A) Lizenz ist vom Grundsatz her sehr \u00e4hnlich zu der Privat Pilot License (PPL) auf die wir in einem anderen Beitrag eingehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Unterschied zur PPL hat die LAPL-Lizenz geringere Anforderungen bzgl. der medizinischen Tauglichkeit (es muss ein Medical einer \u00abgeringeren\u00bb Anforderungsklasse als beim PPL erlangt werden) und die Ausbildung ist etwas k\u00fcrzer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegenzug f\u00fcr diesen einfacheren Erwerb, ist die Lizenz allerdings <strong>nur im EASA-Raum g\u00fcltig<\/strong> und wird au\u00dferhalb dieses Raums nicht anerkannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch ist die LAPL-Lizenz beschr\u00e4nkt auf das Fliegen einmotoriger Flugzeuge mit Kolbentriebwerk (Single Engine Piston SEP) oder Reisemotorsegler (TMG) deren <strong>maximales Abfluggewicht 2 Tonnen<\/strong> nicht \u00fcberschreiten darf. <br>Typische Flugzeuge dieser Kategorie sind Cessna 152, Cessna 172, Aquila A210, Piper PA-28, Cirrus SR20 und weitere.<br>Mit der LAPL-Lizenz d\u00fcrfen auf solchen Leichtflugzeugen \u2013 nachdem 10 Stunden als PIC nach Erhalt der Lizenz erflogen wurden \u2013 <strong>maximal drei Passagiere mitgenommen werden<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch ist die Lizenz rein auf Sichtflug beschr\u00e4nkt und man kann keine Instrumentenflugberechtigung (Instrument Rating IR) erwerben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Anforderungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Mindestalter f\u00fcr den Start der Ausbildung betr\u00e4gt <strong>16 Jahre<\/strong> und f\u00fcr die Ausstellung der Lizenz <strong>17 Jahre<\/strong>. Es gibt medizinische Anforderungen, die erf\u00fcllt sein m\u00fcssen (Stichwort Medical), sowie eine erfolgte Zuverl\u00e4ssigkeits\u00fcberpr\u00fcfung (Z\u00dcP) und ein Auszug aus dem Verkehrsregister. Auf Details gehen wir in anderen Beitr\u00e4gen ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Ablauf der Ausbildung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausbildung besteht aus einem Theorieteil und einem Praxisteil. Au\u00dferdem m\u00fcssen ihm Rahmen der Ausbildung ein <strong>Nachweis der allgemeinen Sprachf\u00e4higkeit sowie eine Sprechfunkzeugnis<\/strong> (BZF II oder BZF I) erfolgreich absolviert werden (Siehe auch unser Beitrag \u00abSchritt f\u00fcr Schritt zur Lizenz\u00bb). Die einzelnen Ausbildungsbestandteile m\u00fcssen in einer zertifizierten Flugschule absolviert werden. Wie genau die Ausbildung abl\u00e4uft, werden wir an anderer Stelle ausf\u00fchrlich beschreiben. Hier soll daher nur ein erster \u00dcberblick gegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Theorie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Theorieteil umfasst folgende Module:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Luftrecht und ATC-Verfahren (z.B. Strukturierung der Luftr\u00e4ume, Sichtflugregeln oder auch rechtliche Grundlagen f\u00fcr Lizenzen und Ausbildungen)<\/li>\n\n\n\n<li>Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse (z.B. Flugzeugkunde, Instrumente)<\/li>\n\n\n\n<li>Flugleistung und Flugplanung (z.B. Startvorbereitungen)<\/li>\n\n\n\n<li>Menschliches Leistungsverm\u00f6gen (z.B. psychische und physische Belastungen)<\/li>\n\n\n\n<li>Meteorologie (z.B. Wetterentstehung, Flugwetterplanung)<\/li>\n\n\n\n<li>Navigation (z.B. terrestrische Navigation)<\/li>\n\n\n\n<li>Betriebliche Verfahren (z.B. Verhalten in Notf\u00e4llen)<\/li>\n\n\n\n<li>Grundlagen des Fliegens (z.B. Aerodynamik)<\/li>\n\n\n\n<li>Kommunikation (z.B. Sprechfunkregeln).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt sind hierf\u00fcr <strong>100 Stunden Theorieunterricht<\/strong> vorgesehen. Dieser kann auf verschiedene Arten erfolgen. Es muss nicht bedeuten, dass man 100 Stunden in einem Klassenraum sitzt. Die EASA definiert, welche Inhalte in der Ausbildung behandelt werden m\u00fcssen, die didaktische Form der Lehre wird aber den Flugschulen \u00fcberlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abgeschlossen wird die Ausbildung durch eine Theoriepr\u00fcfung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die theoretische Ausbildung zum LAPL (A) ist deckungsgleich mit der Theorie f\u00fcr die PPL (A) Lizenz. Daher wird diese Theorie vollst\u00e4ndig anerkannt, falls man sich sp\u00e4ter entscheidet, die Lizenz auf eine PPL (A) Lizenz zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Praxis<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die praktische Flugausbildung muss:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>aus mindestens <strong>30 Flugstunden<\/strong> bestehen\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>davon mindestens 15 Stunden Flugausbildung mit dem Fluglehrer<\/li>\n\n\n\n<li>sowie 6 Stunden Soloflug (unter Supervision des Fluglehrers)\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>davon mindestens 3 Stunden Solo-\u00dcberlandflug<\/li>\n\n\n\n<li>mit einem Solo-\u00dcberlandflug von mindestens 150km mit Landung an einem anderen Flugplatz.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen der Ausbildung werden alle Elemente eines Flugs trainiert, die dann am Ende in einem Pr\u00fcfungsflug getestet werden. Der Pr\u00fcfungsflug schlie\u00dft die Ausbildung ab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Anerkennung von Erfahrungen<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">F\u00fcr den Theorieteil<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bez\u00fcglich Anerkennung f\u00fcr den theoretischen Teil der Ausbildung gilt eine strenge Hierarchie (folgend ATPL, CPL, PPL, LAPL) wie nachfolgend beschrieben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hat ein Bewerber f\u00fcr eine Pilotenlizenz die theoretische Ausbildung zum ATPL, zum CPL oder auch zum PPL erfolgreich absolviert und die zugeh\u00f6rige Pr\u00fcfung bestanden, so wird dies <strong>vollst\u00e4ndig<\/strong> der theoretischen Ausbildung zum LAPL angerechnet. Dies gilt f\u00fcr die Ausbildung in der gleichen Flugzeug-Kategorie (in diesem Fall also f\u00fcr die Kategorie Flugzeug). Soll hei\u00dfen: Es muss keine weitere theoretische Ausbildung f\u00fcr LAPL-Lizenz erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Will man einen LAPL in einer anderen Flugzeugkategorie machen, als die Kategorie, in der man seine Lizenz erworben hat (hat man also beispielsweise einen LAPL (H) f\u00fcr Helikopter und m\u00f6chte einen LAPL (A) f\u00fcr Flugzeuge erwerben), so wird die Theorie grunds\u00e4tzlich anerkannt. <br>Allerdings muss in dem Fall je nach Flugzeug-Kategorie eine dedizierte erweiterte theoretische Schulung erfolgen. Dabei soll auf die Spezifika der neuen Kategorie eingegangen werden. Am Ende der Ausbildung muss ein theoretischer Test erfolgreich absolviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spezifisch f\u00fcr LAPL (S) Piloten mit TMG-Erweiterung<\/strong> gilt lediglich, dass der Bewerber ein \u00abad\u00e4quates Niveau theoretischen Wissens\u00bb \u00fcber SEP Maschinen nachweisen muss, ansonsten wird die LAPL (S) Theorieausbildung vollst\u00e4ndig anerkannt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">F\u00fcr den Praxisteil<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die praktische Ausbildung gelten folgende M\u00f6glichkeiten der Anerkennung von Vorerfahrung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hat ein LAPL (A) Bewerber bereits <strong>Erfahrung als PIC<\/strong>, so k\u00f6nnen diese Stunden auf die ben\u00f6tigten 30 Flugstunden angerechnet werden. Die ATO entscheidet, wie viele Stunden angerechnet werden, abh\u00e4ngig von der konkreten Flugerfahrung. <strong>Dabei gilt<\/strong>: Es d\u00fcrfen maximal 50% der f\u00fcr den LAPL ben\u00f6tigten 30 Stunden Flugausbildung anerkannt werden und die Anerkennung kann nur f\u00fcr die 15 Stunden Flugausbildung mit Fluglehrer erfolgen, nicht jedoch f\u00fcr die ben\u00f6tigten Solo-Flugstunden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hat man eine bestehende LAPL-Lizenz und will diese auf eine <strong>andere Klasse von Flugzeugen ausweiten<\/strong> (z.B. SEP (land) auf SEP (sea) also Wasserflugzeuge), so gilt folgendes:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es m\u00fcssen mindestens 3 Stunden Flugausbildung mit Fluglehrer in einem Flugzeug der \u00abneuen\u00bb Klasse erfolgen, inklusive 10 gemeinsamer Starts und Landungen, sowie 10 Solo-Starts und Landungen unter Supervision des Fluglehrers<\/li>\n\n\n\n<li>Im Anschluss an die Ausbildung muss ein Pr\u00fcfungsflug mit einem Pr\u00fcfer erfolgreich absolviert werden, in dem auf die Spezifika der neuen Kategorie eingegangen werden soll. Au\u00dferdem soll der Pr\u00fcfer auch theoretische Kenntnisse in den Bereichen Operational Procedures, Flight Performance and Planning, sowie Aircraft General Knowledge \u00fcberpr\u00fcfen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Will man die LAPL-Rechte nicht auf eine andere Klasse von Flugzeugen erweitern, sondern lediglich auf einen <strong>anderen Flugzeugtyp innerhalb der gleichen Klasse,<\/strong> so gibt es geringere Anforderungen. <br>Hierf\u00fcr bedarf es einer <strong>Differenzschulung<\/strong> (\u00abDifference and Familiarisation Training\u00bb). Inhalte werden von der ATO festgelegt. Es erfolgt keine Pr\u00fcfung, sondern lediglich ein Training mit anschlie\u00dfendem Eintrag der erfolgten Schulung in das Flugbuch des Piloten durch den Fluglehrer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Rechte als Pilot<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bereits oben angesprochen, hat die LAPL-Lizenz gegen\u00fcber der PPL-Lizenz einige Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer LAPL-Lizenz darf man einmotorige Flugzeuge mit Kolbentriebwerk (SEP) fliegen, die eine MTOM von &lt; 2 Tonnen haben und man darf maximal 3 Passagiere mitnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor man Passagiere mitnehmen darf, muss man <strong>nach Erhalt der Lizenz 10 Flugstunden als PIC<\/strong> absolvieren.<br>Fl\u00fcge mit Passagieren an Bord d\u00fcrfen immer nur dann durchgef\u00fchrt werden, wenn der Pilot in den letzten 90 Tagen mindestens 3 Starts und Landungen in einem Flugzeug derselben Art durchgef\u00fchrt hat (oder in einem entsprechenden Simulator). Passagiere d\u00fcrfen bei Nachtfl\u00fcgen nur mitgenommen werden, wenn der Pilot in den letzten 90 Tagen mindestens 1 Start und Landung in der Nacht absolviert hat (hier ist auch der Flug in einem Simulator m\u00f6glich).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Verl\u00e4ngerung und Erweiterungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die LAPL-Lizenz ist <strong>lebenslang g\u00fcltig<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Unterschied zur PPL-Lizenz oder auch zu den Berufspilotenlizenzen, braucht es f\u00fcr den Flug kein weiteres Rating. Dies ist darin begr\u00fcndet, dass mit einer LAPL-Lizenz die Rechte als Pilot grunds\u00e4tzlich auf SEP-Maschinen mit maximal 2 Tonnen Abfluggewicht beschr\u00e4nkt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn die Lizenz an sich also kein Ablaufdatum hat, gilt jedoch trotzdem: Um als PIC aktiv zu sein, bedarf es folgender Vorgaben zur dauerhaften Aufrechterhaltung der Rechte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Innerhalb der letzten 24 Monate m\u00fcssen 12 Flugstunden als PIC absolviert worden sein, sowie 12 Start und Landungen<\/li>\n\n\n\n<li>Au\u00dferdem muss ein Refresher-Training von einer Stunde mit einem Fluglehrer absolviert werden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erf\u00fcllt man diese Anforderungen nicht, so muss zur \u00abReaktivierung\u00bb der Rechte entweder ein Pr\u00fcfungsflug erfolgen, oder die fehlenden Flugstunden oder fehlende Starts- und Landungen, m\u00fcssen unter Aufsicht eines Fluglehrers nachgeholt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vergleicht man die Ausbildung zum LAPL mit der zum PPL, so ist der Unterschied \u00fcberschaubar. In der Theorie gibt es gar keinen Unterschied. Diese muss also \u2013 will man nach erfolgter LAPL-Ausbildung zum PPL \u00abupgraden\u00bb, nicht wiederholt werden. <br>Der Unterschied in der praktischen Flugausbildung sind im Wesentlichen 15 Flugstunden, da beim LAPL einige Bereiche \u2013 insb. die Funknavigation \u2013 in der Ausbildung nicht oder nur rudiment\u00e4r geschult werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Daher kann ein LAPL-Pilot auf vereinfachtem Weg eine PPL-Lizenz erlangen:<\/strong> Hierf\u00fcr bedarf es mindestens 15 weiterer Flugstunden Ausbildung, davon 4 Stunden Soloflugzeit und 2 Stunden Solo-\u00dcberlandflug von mindestens 270 km mit Landung an zwei anderen Flugpl\u00e4tzen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die PPL-Lizenz zu erhalten, muss wiederum ein praktischer Pr\u00fcfungsflug erfolgreich absolviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als LAPL-Pilot kann man<strong> nicht<\/strong> die gleichen Zusatzberechtigungen erwerben wie ein PPL-Pilot. Immerhin k\u00f6nnen aber Kunstflugberechtigung, Nachflugberechtigung und Berechtigung zum Flugzeugschleppstart von Segelfliegern als Erweiterungen erworben werden. Auch kann eine Klassenberechtigung f\u00fcr TMGs erlangt werden. Die LAPL-Lizenz erm\u00f6glich per se auch keine darauf aufbauende Berufspilotenlizenz. Nat\u00fcrlich kann letztere neu erworben werden, wobei aber im Unterschied zum PPL, keinerlei LAPL-Erfahrung f\u00fcr die Berufspilotenlizenz anerkannt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die LAPL (A)-Lizenz berechtigt zum Fliegen von einmotorigen Flugzeugen mit Kolbentriebwerk (Single Engine Piston SEP) oder Reisemotorsegler (TMG) deren maximales Abfluggewicht 2 Tonnen nicht \u00fcberschreiten darf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lizenz ist EASA-konform aber nicht ICAO-konform und berechtigt daher zum Fliegen innerhalb des EASA-Raums aber nicht weltweit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausbildung hat geringere Anforderungen als die PPL-Ausbildung und kann in k\u00fcrzerer Zeit absolviert werden. Allerdings hat die LAPL-Lizenz daf\u00fcr einige Einschr\u00e4nkungen bzgl. des Flugzeugtyps, der Anzahl Passagiere und auch bzgl. M\u00f6glicher Erweiterungen (Ratings).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lizenz ist lebenslang g\u00fcltig, man muss jedoch entsprechende Flugerfahrung vorweisen k\u00f6nnen, damit die Rechte als Pilot dauerhaft ausge\u00fcbt werden darf.<style>\/*! elementor - v3.16.0 - 14-09-2023 *\/&amp;lt;br \/> .elementor-widget-divider{--divider-border-style:none;--divider-border-width:1px;--divider-color:#0c0d0e;--divider-icon-size:20px;--divider-element-spacing:10px;--divider-pattern-height:24px;--divider-pattern-size:20px;--divider-pattern-url:none;--divider-pattern-repeat:repeat-x}.elementor-widget-divider .elementor-divider{display:flex}.elementor-widget-divider .elementor-divider__text{font-size:15px;line-height:1;max-width:95%}.elementor-widget-divider .elementor-divider__element{margin:0 var(--divider-element-spacing);flex-shrink:0}.elementor-widget-divider .elementor-icon{font-size:var(--divider-icon-size)}.elementor-widget-divider .elementor-divider-separator{display:flex;margin:0;direction:ltr}.elementor-widget-divider--view-line_icon .elementor-divider-separator,.elementor-widget-divider--view-line_text .elementor-divider-separator{align-items:center}.elementor-widget-divider--view-line_icon .elementor-divider-separator:after,.elementor-widget-divider--view-line_icon .elementor-divider-separator:before,.elementor-widget-divider--view-line_text .elementor-divider-separator:after,.elementor-widget-divider--view-line_text .elementor-divider-separator:before{display:block;content:\"\";border-bottom:0;flex-grow:1;border-top:var(--divider-border-width) var(--divider-border-style) var(--divider-color)}.elementor-widget-divider--element-align-left .elementor-divider .elementor-divider-separator>.elementor-divider__svg:first-of-type{flex-grow:0;flex-shrink:100}.elementor-widget-divider--element-align-left .elementor-divider-separator:before{content:none}.elementor-widget-divider--element-align-left .elementor-divider__element{margin-left:0}.elementor-widget-divider--element-align-right .elementor-divider .elementor-divider-separator>.elementor-divider__svg:last-of-type{flex-grow:0;flex-shrink:100}.elementor-widget-divider--element-align-right .elementor-divider-separator:after{content:none}.elementor-widget-divider--element-align-right .elementor-divider__element{margin-right:0}.elementor-widget-divider:not(.elementor-widget-divider--view-line_text):not(.elementor-widget-divider--view-line_icon) .elementor-divider-separator{border-top:var(--divider-border-width) var(--divider-border-style) var(--divider-color)}.elementor-widget-divider--separator-type-pattern{--divider-border-style:none}.elementor-widget-divider--separator-type-pattern.elementor-widget-divider--view-line .elementor-divider-separator,.elementor-widget-divider--separator-type-pattern:not(.elementor-widget-divider--view-line) .elementor-divider-separator:after,.elementor-widget-divider--separator-type-pattern:not(.elementor-widget-divider--view-line) .elementor-divider-separator:before,.elementor-widget-divider--separator-type-pattern:not([class*=elementor-widget-divider--view]) .elementor-divider-separator{width:100%;min-height:var(--divider-pattern-height);-webkit-mask-size:var(--divider-pattern-size) 100%;mask-size:var(--divider-pattern-size) 100%;-webkit-mask-repeat:var(--divider-pattern-repeat);mask-repeat:var(--divider-pattern-repeat);background-color:var(--divider-color);-webkit-mask-image:var(--divider-pattern-url);mask-image:var(--divider-pattern-url)}.elementor-widget-divider--no-spacing{--divider-pattern-size:auto}.elementor-widget-divider--bg-round{--divider-pattern-repeat:round}.rtl .elementor-widget-divider .elementor-divider__text{direction:rtl}.e-con-inner>.elementor-widget-divider,.e-con>.elementor-widget-divider{width:var(--container-widget-width,100%);--flex-grow:var(--container-widget-flex-grow)}<\/style><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Quellverweise:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.easa.europa.eu\/sites\/default\/files\/dfu\/Part-FCL.pdf\">EASA FCL<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>We provide an overview of the LAPL (A) licence (Light Aircraft Pilot Licence for Aeroplanes). This is an EASA-compliant (but not ICAO-compliant) licence and entitles the holder to fly light aircraft non-commercially. We provide an overview of the meaning of the licence, the requirements for starting a training course and its procedure. We also provide information on what rights you acquire as a pilot and how to retain them permanently.<\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":3208,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"module":[72],"class_list":["post-1717","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-academy","module-pilotenlizenzen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1717"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1717\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6968,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1717\/revisions\/6968"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3208"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1717"},{"taxonomy":"module","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/module?post=1717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}