{"id":14624,"date":"2026-09-06T10:50:07","date_gmt":"2026-09-06T09:50:07","guid":{"rendered":"https:\/\/pilot-hub.com\/?p=14624"},"modified":"2026-09-06T10:50:13","modified_gmt":"2026-09-06T09:50:13","slug":"ads-b-transponder-richtig-bedienen-gnd-alt-und-ident-verstaendlich-erklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/ads-b-transponder-richtig-bedienen-gnd-alt-und-ident-verstaendlich-erklaert\/","title":{"rendered":"Operating your ADS-B transponder correctly: GND, ALT and IDENT explained clearly"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Transponder grunds\u00e4tzlich einschalten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach SERA.13001 gilt ein wichtiger Grundsatz: Befindet sich ein funktionsf\u00e4higer SSR-Transponder an Bord, muss er w\u00e4hrend des Fluges grunds\u00e4tzlich betrieben werden \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob man sich gerade in einem Luftraum befindet, in dem ein Transponder vorgeschrieben ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Ausnahme besteht unter anderem f\u00fcr Luftfahrzeuge, deren elektrische Versorgung f\u00fcr einen dauerhaften Betrieb nicht ausreicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die verbreitete Vorstellung, einen Transponder au\u00dferhalb kontrollierter Luftr\u00e4ume besser auszuschalten, ist deshalb nicht nur falsch, sondern auch sicherheitskritisch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vom Sekund\u00e4rradar zu Mode S und ADS-B<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klassisches Prim\u00e4rradar erkennt ein Luftfahrzeug anhand der Reflexion ausgesandter Radarsignale. Ein Transponder geh\u00f6rt dagegen zum Sekund\u00e4rradar-System: Er beantwortet Abfragen und \u00fcbermittelt dabei zus\u00e4tzliche Informationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mode A \u00fcbertr\u00e4gt den vierstelligen Squawk-Code. Mode C erg\u00e4nzt die barometrische Druckh\u00f6he. Mode S erm\u00f6glicht dar\u00fcber hinaus eine individuelle 24-Bit-Adresse und weitere Daten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem entsprechend einger\u00fcsteten Mode-S-Extended-Squitter-Transponder kommt ADS-B-Out hinzu. Dabei sendet das Flugzeug regelm\u00e4\u00dfig Daten wie GPS-Position, barometrische und geometrische H\u00f6he sowie seine Identifikation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andere entsprechend ausger\u00fcstete Flugzeuge k\u00f6nnen diese Informationen direkt empfangen und zur Verkehrsdarstellung nutzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ALT ist im Flug die normale Betriebsart<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei vielen Transpondern gibt es die Betriebsarten OFF, STBY, GND, ON und ALT.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im normalen Flugbetrieb sollte der Transponder auf ALT stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann beantwortet er Abfragen und \u00fcbertr\u00e4gt zus\u00e4tzlich die Druckh\u00f6he. Bei einem Mode-S- beziehungsweise ADS-B-f\u00e4higen Ger\u00e4t werden die entsprechenden weiteren Informationen automatisch ausgesendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stellung ON ist etwas anderes: Der Transponder arbeitet zwar, die H\u00f6hen\u00fcbermittlung ist jedoch unterdr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Betriebsart wird normalerweise nur verwendet, wenn ATC dies ausdr\u00fccklich verlangt \u2013 beispielsweise wenn die vom Transponder ausgesendete Druckh\u00f6he offensichtlich fehlerhaft ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">GND ist f\u00fcr den Betrieb am Boden gedacht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele moderne Mode-S-Transponder verf\u00fcgen zus\u00e4tzlich \u00fcber einen GND-Modus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser ist f\u00fcr den Rollbetrieb am Boden vorgesehen. Das Ger\u00e4t signalisiert dabei unter anderem seinen Ground Status und kann weiterhin auf entsprechende Mode-S-Abfragen reagieren. Bei ADS-B-f\u00e4higen Anlagen werden auch f\u00fcr den Bodenbetrieb relevante ADS-B-Daten ausgesendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist insbesondere an Flugh\u00e4fen mit moderner Bodenverkehrs\u00fcberwachung wichtig. Fluglotsen k\u00f6nnen Luftfahrzeuge auf Rollwegen und Vorfeldern eindeutig identifizieren und verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Verkehrssysteme anderer Flugzeuge k\u00f6nnen davon profitieren. Moderne Avionik kann beispielsweise vor Verkehr auf oder in der N\u00e4he einer Startbahn warnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Manche Ger\u00e4te wechseln automatisch<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht jeder Transponder besitzt eine vom Piloten ausw\u00e4hlbare GND-Stellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele moderne Installationen erkennen selbstst\u00e4ndig, ob sich das Flugzeug am Boden oder in der Luft befindet. Daf\u00fcr k\u00f6nnen beispielsweise ein Weight-on-Wheels-Signal oder andere Informationen der Avionik verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Pilot l\u00e4sst das System dann in der vorgesehenen normalen Betriebsart, w\u00e4hrend der Transponder intern automatisch zwischen Ground und Airborne Status wechselt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb ist die Bedienungsanleitung des konkret eingebauten Ger\u00e4tes entscheidend. Eine pauschale Regel f\u00fcr jeden Transpondertyp gibt es nicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Standby ist heute nur selten die richtige Wahl<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der STBY-Modus stammt noch aus einer Zeit, in der Transponder nach dem Einschalten eine gewisse Aufw\u00e4rmzeit ben\u00f6tigten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Standby arbeitet das Ger\u00e4t intern, antwortet aber nicht auf normale Abfragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den regul\u00e4ren Rollbetrieb ist STBY bei modernen Anlagen deshalb meist nicht vorgesehen. Wer am Boden routinem\u00e4\u00dfig auf Standby schaltet, kann verhindern, dass das Luftfahrzeug von entsprechenden \u00dcberwachungssystemen korrekt erfasst wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die konkrete Bedienung gilt jedoch auch hier: Ma\u00dfgeblich sind Flughandbuch, Avionikhandbuch und gegebenenfalls lokale Betriebsverfahren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ADS-B-Out und ADS-B-In sind zwei unterschiedliche Dinge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein h\u00e4ufiger Irrtum betrifft den Unterschied zwischen ADS-B-Out und ADS-B-In.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ADS-B-Out bedeutet, dass das eigene Flugzeug seine Daten aussendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ADS-B-In bedeutet dagegen, dass Signale anderer Luftfahrzeuge empfangen und auf einem Display dargestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Flugzeug kann ADS-B-Out besitzen, ohne ADS-B-In zu haben \u2013 und umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Kollisionsvermeidung ist ADS-B-Out besonders wichtig, weil dadurch andere entsprechend ausger\u00fcstete Verkehrsteilnehmer die eigene Maschine elektronisch erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Qualit\u00e4t der GPS-Position spielt eine Rolle<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ADS-B \u00fcbertr\u00e4gt nicht einfach nur eine Position. Das Signal enth\u00e4lt zus\u00e4tzlich Angaben \u00fcber die Qualit\u00e4t und Integrit\u00e4t dieser Positionsinformation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu geh\u00f6ren Parameter wie SIL, SDA, NIC und NAC.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Verkehrssystem kann anhand dieser Werte beurteilen, wie zuverl\u00e4ssig die \u00fcbermittelte Position ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb ist nicht jede provisorische GPS-Quelle automatisch f\u00fcr zertifiziertes ADS-B-Out geeignet. Bei einer zugelassenen Installation m\u00fcssen Transponder und Positionsquelle korrekt miteinander verbunden und entsprechend konfiguriert sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade bei Nachr\u00fcstungen sollte deshalb gepr\u00fcft werden, ob eine Anlage tats\u00e4chlich normgerechtes ADS-B-Out liefert und nicht nur technisch irgendwie Positionsdaten aussendet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">IDENT nur auf Aufforderung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die IDENT-Taste wird h\u00e4ufig missverstanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie erh\u00f6ht nicht die Sendeleistung und macht das Flugzeug auch nicht pl\u00f6tzlich f\u00fcr Radar sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Dr\u00fccken wird lediglich f\u00fcr kurze Zeit eine spezielle Kennzeichnung im Transpondersignal gesetzt. Auf dem Bildschirm des Fluglotsen kann das entsprechende Ziel dadurch besonders hervorgehoben werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach SERA darf IDENT deshalb nicht nach Belieben verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Pilot dr\u00fcckt die Taste nur, wenn ATS ausdr\u00fccklich dazu auffordert, beispielsweise mit:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eSquawk Ident.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit kann der Lotse ein bestimmtes Radarziels eindeutig der gerade gesprochenen Maschine zuordnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">VFR-Taste: Vorsicht bei Auslandsfl\u00fcgen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele moderne Transponder besitzen eine VFR-Taste. Damit l\u00e4sst sich der lokal konfigurierte Standard-Squawk mit einem Tastendruck einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland und in vielen europ\u00e4ischen Staaten wird f\u00fcr unkontrollierte VFR-Fl\u00fcge h\u00e4ufig 7000 verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist international jedoch keineswegs \u00fcberall gleich. In den USA ist beispielsweise 1200 der Standardcode f\u00fcr VFR.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor einem Auslandsflug sollte deshalb gekl\u00e4rt werden, welcher Code im jeweiligen Land verwendet wird und welcher Wert im Ger\u00e4t hinter der VFR-Taste programmiert ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die drei bekannten Notfallcodes<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Piloten sollten au\u00dferdem die drei international wichtigen Sondercodes kennen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>7500 f\u00fcr widerrechtliche Eingriffe beziehungsweise Hijacking<\/li>\n\n\n\n<li>7600 f\u00fcr Funkausfall<\/li>\n\n\n\n<li>7700 f\u00fcr einen allgemeinen Notfall<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Transpondern mit Drehknopf sollte darauf geachtet werden, diese Codes bei einer Code\u00e4nderung nicht unn\u00f6tig l\u00e4nger zwischenzuschalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moderne Ger\u00e4te vermeiden solche Probleme h\u00e4ufig durch direkte Zahleneingabe oder intelligente Bedienlogik.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ADS-B macht richtige Bedienung noch wichtiger<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher war der Transponder aus Sicht vieler Privatpiloten vor allem ein Instrument f\u00fcr ATC.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit ADS-B hat sich seine Bedeutung ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute kann die korrekte Aussendung des Transponders unmittelbar dazu beitragen, dass andere Piloten das eigene Flugzeug auf ihren Verkehrsanzeigen erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das betrifft nicht nur den Reiseflug. Auch am Boden gewinnen ADS-B-basierte Funktionen an Bedeutung. Moderne Systeme k\u00f6nnen beispielsweise auf belegte Startbahnen oder sich n\u00e4hernden Verkehr aufmerksam machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein ausgeschalteter oder falsch betriebener Transponder reduziert deshalb nicht nur die Information der Flugsicherung, sondern unter Umst\u00e4nden auch die Situational Awareness anderer Verkehrsteilnehmer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Conclusion<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bedienung eines modernen Transponders ist grunds\u00e4tzlich einfach, sollte aber bewusst erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend des Fluges ist ALT normalerweise die richtige Betriebsart. Am Boden wird bei entsprechend ausgestatteten Ger\u00e4ten GND verwendet oder das System \u00fcbernimmt den Wechsel automatisch. ON unterdr\u00fcckt die H\u00f6hen\u00fcbermittlung und ist daher keine normale Flugbetriebsart. IDENT wird ausschlie\u00dflich auf Aufforderung der Flugsicherung gedr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der zunehmenden Verbreitung von ADS-B wird die richtige Bedienung noch wichtiger. Der Transponder ist l\u00e4ngst nicht mehr nur ein Hilfsmittel f\u00fcr den Fluglotsen. Er ist Teil eines immer dichter vernetzten Systems zur Verkehrserkennung und Kollisionsvermeidung \u2013 und damit ein unmittelbar sicherheitsrelevantes Ger\u00e4t im Cockpit.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Source references:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.fliegermagazin.de\/wissen\/ads-b-transponder-bedienen\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.fliegermagazin.de\/news\/fussball-em-2024-sorgt-fuer-zahlreiche-sperrgebiete-im-luftraum\/#:~:text=Drei%20Sicherheitsstufen%20w%C3%A4hrend%20der%20Fu%C3%9Fball%2DEM%20202&amp;text=Die%20Flugbeschr%C3%A4nkungsgebiete%20befinden%20sich%20immer,Luftraum%20vormittags%20normal%20nutzbar%20sein.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aviation magazine<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Transponder geh\u00f6rt zu den wichtigsten, aber h\u00e4ufig untersch\u00e4tzten Ger\u00e4ten im Cockpit. Er macht ein Luftfahrzeug f\u00fcr die Flugsicherung und f\u00fcr viele Verkehrswarnsysteme sichtbar. Moderne Mode-S-Transponder k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich ADS-B-Out senden und damit Position, H\u00f6he und Identit\u00e4t des Flugzeugs \u00fcbertragen. Entscheidend ist jedoch die richtige Bedienung. Im Flug geh\u00f6rt der Transponder normalerweise in den ALT-Modus, am Boden \u2013 sofern vorgesehen \u2013 in GND. Die IDENT-Taste wird ausschlie\u00dflich auf Aufforderung der Flugsicherung benutzt. Fehlerhafte Einstellungen k\u00f6nnen nicht nur die Arbeit der Fluglotsen erschweren, sondern auch Verkehrswarnsysteme anderer Flugzeuge beeintr\u00e4chtigen.<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":14625,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[75,55],"tags":[],"module":[],"class_list":["post-14624","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-avionik","category-safety"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14624"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14624\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14626,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14624\/revisions\/14626"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14625"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14624"},{"taxonomy":"module","embeddable":true,"href":"https:\/\/pilot-hub.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/module?post=14624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}